Ehrenamtliches Engagement in der Flüchtlingshilfe unverzichtbar

Zukunftsdialog Tolerantes Brandenburg Barnim: Der Landkreis Barnim zeichnete heute ehrenamtliche Helferinnen und Helfer von Barnimer Willkommensinitiativen für ihre Flüchtlingsarbeit aus. Die Festveranstaltung fand im Rahmen des „Zukunftsdialogs Tolerantes Brandenburg im Landkreis Barnim“ in der Bildungseinrichtung Buckow in Schorfheide statt. Sozialstaatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt sagte dort in ihrer Rede: „Integration kann nur gelingen, wenn Einheimische auf Geflüchtete zugehen und sie willkommen heißen. Das ehrenamtliche Engagement in der Flüchtlingshilfe ist unverzichtbar und für unsere Gesellschaft von unschätzbarem Wert. Ich danke allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer für ihr großartiges Engagement.“

Vielfältige Willkommensaktivitäten in Barnim

Im Landkreis Barnim, in dem derzeit rund 2.200 Asylsuchende leben, gibt es zwölf Willkommensinitiativen. Sozialstaatssekretärin Hartwig-Tiedt zeichnete gemeinsam mit Barnims Sozialdezernentin Silvia Ulonska und Marietta Böttger, Beauftragte für Migration und Integration des Landkreises, 16 Personen sowie die Willkommensinitiative Bernau für ihre ehrenamtliche Arbeit aus.

Das Sozialministerium unterstützt ehrenamtliche Willkommensinitiativen in diesem Jahr mit 160.000 Euro, von denen bereits 100.000 Euro bewilligt wurden.

Hartwig-Tiedt sagte: „Die Aktivitäten der Willkommensinitiativen sind sehr vielfältig. Sie unterstützen beim Erlernen der deutschen Sprache, bieten Sport- und andere Freizeit-Aktivitäten an, vermitteln Werte und organisieren Willkommens-Veranstaltungen. Das alles trägt maßgeblich dazu bei, dass Integration in Brandenburg gelingt.“

Hintergrund

Seit dem Jahr 2015 führt die Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg“ landesweit „Zukunftsdialoge“ durch, um das Handlungskonzept „Tolerantes Brandenburg“ vorzustellen und lokale Akteure darin noch stärker einzubinden. Das Handlungskonzept ist das Leitbild der Landesregierung zur Förderung einer starken und lebendigen Demokratie.

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