Beiträge

Start with a Friend (Logo: Oleksandr Parkhomovskyy, www.rekord.cc)

Start with a Friend

Start with a Friend (Logo: Oleksandr Parkhomovskyy, www.rekord.cc)
Integration gelingt nur durch eine aktive Teilhabe an der Gemeinschaft. Das ist die Überzeugung von Start with a Friend, einem Verein der geflüchteten Menschen “Locals” an die Seite stellt, die sie 1:1 bei der Bewältigung der neuen Herausforderungen in Deutschland unterstützen. Geflüchtete und Einheimische, die sich für die Teilnahme an einem Tandem interessieren, starten den Matchingprozess nach der Registrierung mit einem persönlichen Gespräch mit den Organisatoren.
Weitere Informationen in unserem Beitrag “Tandems bieten mehr als nur Sprachaustausch“.

Erste Schritte Wegbegleiter Wegweiser Sprachtandem Sprache Tandem

Einstieg Deutsch (App)

Einstieg Deutsch (App)

Einstieg Deutsch (App)

Die Sprachlern-App des Deutschen Volkshochschul-Verbands begleitet Neuankömmlinge in Deutschland beim Behördengang, beim Arztbesuch, bei Notfällen, bei Gesprächen mit dem Camp-Management und in vielen anderen Lebenssituationen. Geflüchtete haben die wichtigsten Wörter und Wendungen schnell zur Hand und können die gelernten Satzmuster flexibel variieren. (Android, iOS)

App Deutsch lernen Lernprogramm Sprache Wortschatz

TVTongue (App)

TVTongue (App)

TVTongue (App)

Was kann es Besseres geben als fernzusehen und dabei zu lernen: TVTongue ermöglicht es, einen thematisch passenden Wortschatz aufzubauen, zu erweitern oder zu vertiefen, indem die kostenlose App alle wichtigen Wörter minutengenau zum deutschen TV-Programm anzeigt. (Android, iOS)

App Deutsch lernen Lernprogramm Sprache synchron Vokabeln Wortschatz

Phase 6 (App)

phase6 hallo (App)

Phase 6 (App)

Die phase6 hallo-App ist speziell für Kinder konzipiert und vermittelt den Grundschulwortschatz für Deutsch als Zweitsprache. Rund 1.400 Vokabeln und Ausdrücke werden spielerisch trainiert und gefestigt. (Android, iOS)

App Deutsch Grundwortschatz Kinder lernen Lernprogramm Sprache Vokabeln Wortschatz

Lern Deutsch – Stadt der Wörter

Lern Deutsch – Stadt der Wörter (App)

Lern Deutsch – Stadt der Wörter

Allein oder gemeinsam mit anderen im Multi-Player-Modus: „Lern Deutsch – Stadt der Wörter“ vom Goethe-Institut lehrt spielerisch wichtige Begriffe auf Deutsch, mit Bildern, Audios und Beispielsätzen. (Android, iOS)

App Deutsch lernen Lernprogramm Sprache Wortschatz

Ankommen (App)

Ankommen (App)

Ankommen (App)

Das Lern­programm „Ankommen“ ist ein kostenloses Angebot vom Bundes­amt für Migration und Flücht­linge (BAMF). Wort­schatz-Training, Sprechen, Hören, aber auch Lesen und Schreiben stehen im Fokus. (Android, iOS)

App Deutsch lernen Lernprogramm Sprache Wortschatz

Ankommen – So geht Deutschland (Foto: Screenshot tagesschau.de)
Kinderbuch

Samia und Nabil jetzt auch in Brandenburg

Der brandenburgische Bildungsminister Günter Baaske und der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius haben heute in der Potsdamer Grundschule am Priesterweg das Kinderbuch „Ankommen – So geht Deutschland“ an Schülerinnen und Schüler übergeben, die als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind. Die Broschüre ist in deutscher und arabischer Sprache verfasst und erklärt Kindern mit Hilfe der beiden Protagonisten Samia und Nabil, wie das Leben in ihrer neuen Heimat  funktioniert.

In den kommenden Monaten werden rund 10.000 Bücher an Schulen des Landes Brandenburg verteilt. Der Brandenburger Manager Peer Dietrich von der Firma EITCO finanziert das Projekt. Der Band wurde im vergangenen Jahr bereits in Niedersachsen veröffentlicht. Schirmherrin der gemeinsamen Aktion ist Doris Schröder-Köpf.

Einfühlsames, leicht verständliches Kinderbuch

Günter Baaske: „Auch das Land Brandenburg hat in den zurückliegenden Monaten und Jahren tausende Flüchtlinge aufgenommen und integriert. Das ist es ist das Ergebnis gewaltiger Anstrengungen, nicht zuletzt der vielen freiwilligen Helfer und Spender. Einer von ihnen ist der Unternehmer Peer Dietrich, der dieses wunderbar gestaltete Kinderbuch unterstützt hat. Ich danke ihm und dem Bündnis White IT für das Engagement. Ich bin sicher, dass das Buch in den Schulen unseres Landes viele interessierte Leserinnen und Leser finden wird.“

Boris Pistorius: „Das Buch „Ankommen – So geht Deutschland“ schafft es auf einfühlsame Art und Weise in einfacher, leichtverständlicher Sprache und eingerahmt in die Geschichte der Geschwister Samia und Nabil, elementare Werte des Zusammenlebens in Deutschland zu vermitteln. Es erklärt den jungen Leserinnen und Lesern, dass sie auch als Kinder eigene Rechte haben, die in unserem Land einen enormen Stellenwert haben.“

Peer Dietrich: „Unser Land hat in den vergangenen Jahren eine große gesellschaftliche Aufgabe übernommen: schutzbedürftigen Menschen Hilfe in der Not zukommen zu lassen. Insbesondere Kinder brauchen unsere besondere Zuwendung und Schutz. Dieser Aufgabe sehen sich viele Menschen aus Politik, Organisationen und aus der Wirtschaft verpflichtet. Man nennt dies gesellschaftliches Engagement. Wir sind stolz, hier einen kleinen Beitrag gemeinsam mit den Ministern aus Brandenburg und Niedersachsen als auch dem Bündnis WhiteIT leisten zu dürfen.”

Pressekonferenz "Ankommen – So geht Deutschland" (Foto: MBJS)

Pressekonferenz “Ankommen – So geht Deutschland” (Foto: MBJS)

Initiiert wurden das Projekt und die Konzeption der Willkommens-Bücher durch das interdisziplinäre Bündnis WhiteIT. Das aus Wirtschaftsunternehmen, Behörden, Vereinen und Wissenschaft bestehende Netzwerk hat sich ganz dem Kinderschutz und der Bekämpfung sexueller Gewalt gegen Kinder und deren Darstellung im Internet verschrieben. Die Firma EITCO unterstützt als Bündnispartner und in regionaler Verbundenheit die Initiative des Brandenburger Bildungsministers und hilft dabei, die wichtige Idee zu verbreiten. EITCO ist ein Full-Service-Anbieter für die IT-gestützte Prozessoptimierung.

Tag der Muttersprache (Foto: Alexis Brown/unsplash.com)
Tag der Muttersprache

“Mehrsprachigkeit ist ein großes Plus”

Anlässlich des „Internationalen Tages der Muttersprache“ (21. Februar 2017) machen die Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg, Dr. Doris Lemmermeier, und Bildungsminister Günter Baaske auf die Bedeutung der Förderung des muttersprachlichen Unterrichts aufmerksam.

Integrationsbeauftragte Dr. Doris Lemmermeier: „Mit der sprachlichen Vielfalt im Land Brandenburg steigt auch die Nachfrage nach muttersprachlicher Förderung. Ich bin froh, dass wir in Brandenburg muttersprachlichen Unterricht ermöglichen. Mehrsprachigkeit ist ein großes Plus, auf das gerade die Kinder und Jugendlichen stolz sein können. Für die eigene Identität und gerade auch für die Integration ist es wichtig, sie dabei zu unterstützen, sich ihre Muttersprache zu bewahren. Die Sprache ist die stabilste Verbindung zur Heimatkultur und ermöglicht zugleich, das berufliche und persönliche Leben zu bereichern. Weltoffenheit und Toleranz sind traditionelle brandenburgische Werte – der muttersprachliche Unterricht ist ein wesentlicher Baustein zu dieser gelebten Vielfalt in unserer Gesellschaft.“

Muttersprachlicher Unterricht als Zeichen der Wertschätzung

Bildungsminister Günter Baaske: „Im Land Brandenburg können Schülerinnen und Schüler bis zu vier Stunden in der Woche ihre Muttersprache üben und festigen. Das ist auch ein Zeichen unserer Wertschätzung gegenüber den Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern, die aus anderen Ländern und Sprachkreisen stammen.“

Im Land Brandenburg profitierten im Jahr 2016 701 Schülerinnen und Schüler vom muttersprachlichen Unterricht in den Sprachen Arabisch, Persisch (Dari bzw. Farsi), Polnisch, Russisch, Spanisch und Vietnamesisch. In 55 verschiedenen Gruppen wurden Schülerinnen und Schüler in diesen Sprachen unterrichtet.

Diese gesetzlich verankerte Fördermaßnahme wird im Auftrag des Bildungsministeriums von den Regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) koordiniert.

Integrationsbeauftragte Lemmermeier: „Parallel zur sprachlichen Vielfalt an Brandenburger Schulen steigt auch die Nachfrage nach muttersprachlicher Förderung im ganzen Bundesland. Vor allem Kinder und Jugendliche aus Flüchtlingsfamilien, aber auch Schülerinnen und Schüler aus europäischen Ländern sind neue Zielgruppen.

Das muttersprachliche Angebot bietet vielfältige Anknüpfungspunkte für die Wertschätzung der neu nach Brandenburg gekommenen Menschen und der Einbindung der Mehrsprachigkeit in Brandenburger Schulen insgesamt. Mehrsprachig ausgebildete Jugendliche haben zudem mehr Chancen der beruflichen Entwicklung. Für die Integration von Migrantinnen und Migranten ist diese Qualifikation ein erheblicher Vorteil und bereichert die Vielfalt und Zukunftsfähigkeit der gesamten Gesellschaft im Land Brandenburg.“

Der „Internationale Tag der Muttersprache“ ist ein von der UNESCO ausgerufener Gedenktag zur Förderung sprachlicher und kultureller Vielfalt und Mehrsprachigkeit. Im Fokus des Tages stehen sowohl von Verdrängung bedrohte Sprachen wie das Sorbische in Brandenburg als auch die Wertschätzung der Mehrsprachigkeit und ihres Beitrages zu Toleranz und interkultureller Verständigung.

Qualifizierung (Foto: Alex Read/unsplash.com)
Qualifizierung

Brückenmaßnahme für Akademiker mit Migrationshintergrund: Betriebswirtschaft

Die UP Transfer GmbH an der Uni Potsdam bietet für Akademikerinnen und Akademiker mit Migrationshintergrund eine einjährige Brückenmaßnahme an. Ziel des Programms ist es, die Teilnehmenden durch ein universitäres und praxisnahes Lehrangebot auf die Anforderungen des deutschen Arbeitsmarkts und eine Tätigkeit im Bereich Betriebswirtschaft vorzubereiten. Mit der Brückenmaßnahme werden das notwendige Fachwissen, überfachliche Qualifikationen und Kontakte vermittelt, die einen Wiedereinstieg in den ersten Arbeitsmarkt ermöglichen.

Teilnehmende des ersten Kurses, der bereits im Mai letzten Jahres begonnen hat, befinden sich derzeit in der abschließenden dreimonatigen Pflichtpraktikumsphase.

Für die 25 Akademikerinnen und Akademiker, die Ende 2016 in den zweiten Durchgang gestartet sind, werden noch interessierte Unternehmen gesucht, die einen Praktikumsplatz stellen können. Die Pflichtpraktikumsphase der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des zweiten Durchgangs startet am 01. September 2017.

Dieses Jahr soll die Maßnahme in ihre dritte Runde gehen. Bewerbungen für den Kurs, der am 01. Dezember 2017 starten wird, werden bereits entgegen genommen.

Sprachkenntnisse als Voraussetzung für die Teilnahme an der Brückenmaßnahme

Das Angebot richtet sich auch an Bleibeberechtigte und Flüchtlinge mit einem mindestens nachrangigen Zugang zum Arbeitsmarkt. Die Teilnahme ist ferner für Asylbewerberinnen und Asylbewerber mit Aufenthaltsgestattung und Geduldete ab dem vierten Monat des Aufenthalts möglich, sofern die erforderlichen Deutschkenntnisse vorhanden sind. Der Unterricht erfolgt ausschließlich in deutscher Sprache.

Weitere Informationen:

Informatik (Foto: Lee Campbell/unsplash.com)
Restplätze frei

Qualifizierungsmaßnahme für ausländische Informatiker/innen ab März 2017

Informations- und Medienwissenschaftler/innen mit einem im Ausland erworbenen Abschluss sind häufig nicht ihrer Qualifikation entsprechend beschäftigt oder haben Schwierigkeiten, überhaupt in den Arbeitsmarkt einzusteigen. Gleichzeitig herrscht in bestimmten Regionen in Brandenburg großer Fachkräftebedarf, das gilt besonders für Informatikerinnen und Informatiker.

Das IQ Netzwerk Brandenburg möchte Hilfestellung leisten und startet im März 2017 in Brandenburg ein Qualifizierungsprogramm für Geflüchtete mit ausländischem Abschluss im Bereich Informatik. Das Teilprojekt hat zum Ziel, Personen, die ihren akademischen Abschluss im Ausland im Bereich Informatik und Medien erworben haben, (weiter) zu qualifizieren, ihre Fachkenntnisse aufzufrischen und ihre Deutschkenntnisse zu verbessern, so dass ihre Arbeitsmarktchancen steigen.

Sprache fördern, fachlich weiterqualifizieren

Zu Beginn erfolgt eine intensive Deutschförderung mit dem Ziel des Sprachniveaus C1. Im Anschluss folgt die fachliche Weiterqualifizierung in den Bereichen Informatik, Wirtschafts- und Ingenieurinformatik. Außerdem werden überfachliche und interkulturelle Kompetenzen vermittelt. Praktika bringen erste Kontakte zu regionalen Unternehmen im Land Brandenburg.

Derzeit sind noch freie Plätze für die Maßnahme verfügbar. Auskünfte erteilen:

Susanne Huyoff
Tel.: (03381) 355-742
E-Mail: susanne.huyoff@th-brandenburg.de

Melanie Zahn
Tel.: (03381) 355-754
E-Mail: melanie.zahn@aww-brandenburg.de

Weitere Informationen:
www.brandenburg.netzwerk-iq.de

Portfolio Einträge