Geförderte Integrationsprojekte 2019 (Foto: Daniel Ernst – stock.adobe.com)

“Bündnis für Brandenburg” fördert weitere Integrationsprojekte

„Netz-Werk-Laden“, Willkommensportfest, Begegnungscafé: Auch in diesem Jahr fördert das „Bündnis für Brandenburg“ zahlreiche Initiativen zur Integration von Geflüchteten und gegen Fremdenfeindlichkeit.

Bereits 410.000 EUR für Integrationsprojekte bewilligt

Für dieses Jahr sind bereits 17 Projektförderungen im Gesamtvolumen von rund 410.000 Euro bewilligt worden. Staatskanzleichef Martin Gorholt sieht in der Förderung und den Projekten einen wichtigen Baustein, um den Zusammenhalt in Brandenburg zu stärken.

Gorholt: „Unser Land ist so lebenswert, weil viele Menschen an einem Strang ziehen und sich für ein tolerantes Miteinander stark machen. Ich bin dankbar für die guten Ideen und Projekte zur Integration von zugewanderten Menschen. Und ich bin dankbar für die Arbeit des ‚Bündnis für Brandenburg‘ mit seinen vielen Beteiligten, das die Fäden zwischen den Initiativen und Partnern zusammenhält.“

Das Ende 2015 gegründete „Bündnis für Brandenburg“ wird von rund 300 Partnern getragen.

Auswahl geförderter Initiativen 2019

Humanistisches Jugendwerk Cottbus: ≈ 35.000 Euro
„Mitbestimmen oder bestimmt werden?!“: Projekt zur Förderung der interkulturellen Kompetenz und Kultursensibilität

Brandenburgische Sportjugend im Landessportbund: ≈ 5.000 Euro
„Straßenfußballturnier und Willkommensportfest“ Tropical Islands: Integration im Breitensport

Evangelische Kirche, Pfarramt Grünheide: ≈ 20.000 Euro
„Netz-Werk-Laden – Aktiv Leben – Zukunft mitgestalten“: Vernetzungsstelle für lokale Initiativen zur Integration, bürgerschaftliches Engagement unterstützen

Humanistischer Freidenkerbund Havelland e.V.: ≈ 22.000 Euro
„Interkulturelles Begegnungscafé in Nauen“: soziale und kulturelle Teilhabe von geflüchteten Menschen

Hintergrund

Das Land stellt dem Bündnis für 2019 mehr als 1,3 Millionen Euro zur Verfügung. Mit dem Geld unterstützt das Bündnis regionale und landesweite Projekte zur Integration.

Angesichts der großen Herausforderung bei der Aufnahme und Integration der Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten wie Syrien oder Afghanistan rief Ministerpräsident Dietmar Woidke 2015 das „Bündnis für Brandenburg“ ins Leben. Zu den rund 30 Erstunterzeichnern des Bündnisses gehörten neben Mitgliedern der Landesregierung und des Landtages Vertreter zahlreicher Verbände, Gewerkschaften, der Kirchen, der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft.

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