Auf den Spuren der Migranten in der brandenburgisch-preußischen Geschichte (Grafik: HBPG)
Ausstellung

Auf den Spuren der Migranten in der brandenburgisch-preußischen Geschichte

Kulturministerin Martina Münch hat am Dienstag im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte im Potsdamer Kutschstall die Ausstellung “Auf den Spuren der Migranten in der brandenburgisch-preußischen Geschichte” eröffnet.

Anschaulich und eindrücklich

„Mit der neuen Ausstellung und einem neuen Konzept knüpfen die Macherinnen und Macher an das erfolgreiche Schüler-Projekt ‘Ein Tag in Potsdam‘ an. Mit dem in Deutschland einzigartigen Schüler-Bildungsprogramm haben mehr als 70.000 Kinder in den vergangenen Jahren lebendige Einblicke in 1.000 Jahre Landesgeschichte bekommen. In der aktuellen Ausstellung wird sehr anschaulich und eindrücklich gezeigt, welche Spuren Zuwanderinnen und Zuwanderer in früheren Zeiten hinterlassen haben und wie sie unser Land bis heute prägen. Die Ausstellung und das außerschulische Bildungsangebot passen damit sehr gut zum Europäischen Kulturerbejahr 2018, in dem mit zahlreichen Veranstaltungen die kulturellen Verbindungslinien in Europa über Grenzen und Jahrhunderte hinweg aufgezeigt werden“, so Münch. „Zugleich ist die Ausstellung ein Baustein zur Neuausrichtung der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte und des denkmalgeschützten Kutschstall-Ensembles in Potsdam. Mit der Neuausrichtung sollen künftig die kulturelle Bildungs- und Vermittlungsarbeit ausgebaut, weitere Zielgruppen angesprochen, partizipative und interaktive Elemente verstärkt sowie aktuelle Entwicklungen berücksichtigt werden – dafür steht die aktuelle Schüler-Ausstellung in besonderem Maße.“

Auf den Spuren der Migranten – als außerschulisches Bildungsangebot

Das außerschulische Bildungsangebot “Ein Tag in Potsdam – Geschichte erleben” ist ein gemeinsames Projekt des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG), der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg und der Ostdeutschen Sparkassenstiftung. Nach der Schließung der ständigen Ausstellung des HBPG “Land und Leute. Geschichten aus Brandenburg-Preußen” im Juli 2018 wird das außerschulische Bildungsangebot mit neuer inhaltlicher Ausrichtung fortgesetzt. Ab dem Schuljahr 2018/19 heißt das Tagesprogramm “Auf den Spuren der Migranten in der brandenburgisch-preußischen Geschichte”. Das HBPG hat dafür eine gleichnamige Ausstellung mit einem einführenden Animationsfilm, einzigartigen Exponaten, interaktiven Zeitstrahlen und einer spiegelnden Brandenburg-Karte eingerichtet. Das Bildungsangebot mit Führungen und einer Stadtrallye richtet sich an die Klassenstufen 4 bis 13.

Das denkmalgeschützte Kutschstall-Ensemble der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH in Potsdam soll von 2018 bis 2024 als partizipativer Erlebnisraum und als Zentrum für die Vermittlung von Landesgeschichte und Kultur neu ausgerichtet werden. Dabei sollen unter anderem der Einsatz neuer Medien verstärkt, die Aktivitäten von Kulturland Brandenburg sichtbarer gemacht und der Kutschstall als Informations- und Serviceort für Kulturtouristen entwickelt werden. Für die Weiterentwicklung der BKG sind allein im Rahmen des Doppelhaushalts 2019/20 zusätzlich rund 1,5 Millionen Euro eingeplant.

Hintergrund

Die Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, 2014 aus der Zusammenführung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte gGmbH (HBPG) sowie des Kulturland Brandenburg e.V. (KLB) hervorgegangen, führt seit Jahren erfolgreich Projekte und Themenjahre durch, die sich mit der Geschichte und Kultur Brandenburgs auseinandersetzen.

 

Weitere Informationen
Webseite des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte

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