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"Mein Herz für Deutschland“

Projekt für gesellschaftlichen Zusammenhalt startet Finanzierungsaufruf

„Mein Herz für Deutschland“ nennt sich ein neues Projekt, das den gesellschaftlichen Zusammenhalt durch Inklusion stärken sowie die Teilhabe und die demokratische Beteiligung von Flüchtlingen und weiteren Zuwanderungsgruppen an der gesellschaftlichen Weiterentwicklung in Deutschland fördern möchte. Um diese Ziele zu erreichen plant die Initiative Seminare, Workshops und moderierte Diskussionsrunden, die über die Crowdfunding-Plattform startnext finanziert werden sollen.

Worum geht es bei “Mein Herz für Deutschland”?

“Mein Herz für Deutschland” möchte Flüchtlinge dazu motivieren, sich in die deutsche Gesellschaft einzubringen, um einen eigenen Platz zu finden. Menschen sollen ermutigt werden, sich selbst zu helfen und für sich und für andere Verantwortung zu übernehmen. Dazu ist es nach dem Verständnis der Initiatoren nötig, die Möglichkeit zu schätzen, in einem freien und demokratischen Land zu leben. Ziel ist es daher, den teilnehmenden Geflüchteten durch einen aktiven Dialog den Respekt gegenüber der deutschen Gesellschaft näher zu bringen.

Das Besondere an „Mein Herz für Deutschland“ ist, dass die Zielgruppe durch ein multikulturelles Team besser erreicht werden soll. Viele Engagierte bei “Mein Herz für Deutschland” sind selbst ein Beispiel gelungener Integration und teilen ihre Erfahrungen mit den Flüchtlingen, gehen auf Fragen ein und geben Ratschläge. Im Fokus soll dabei stehen, dass die Teilnehmer keine Angst haben, sich zu öffnen.

Im Rahmen von Seminaren, Workshops und moderierten Diskussionsrunden plant das Team, folgende Themen zu vermitteln:

  • Deutschland ist ein demokratisches Land
    Friedliches Zusammenleben und Vielfalt in der deutschen Gesellschaft, das Leben in einem interkulturellen und interreligiösen Deutschland sowie die Bereicherung durch kulturelle Besonderheiten
  • Ankommenskultur
    Umgangsformen, deutsche Mentalität, was heißt es, deutsch zu sein
  • Hilfe zur Selbsthilfe
    Überwindung des Emigrationsschocks und der Sprachbarriere, Erlernen der deutschen Sprache, Motivation in den Integrationsprozess

Die genannten Inhalte sollen von Spezialisten in verschiedenen Sprachen aufbereitet und vorgetragen werden (u.a. Arabisch, Tschetschenisch, Russisch). An den fünf- bis sechsstündigen Veranstaltungen sollen ca. 200 Menschen teilnehmen, an unterschiedlichen Standorten im Land Brandenburg und in Berlin.

“Mein Herz für Deutschland” versteht sich als Ergebnis einer langjährigen Integrationsarbeit und eigener Integrationserfahrung des Teams.

Wer steht hinter dem Projekt?

Das Projekt wird von einer Vielfalt an Beteiligten getragen. Der größte Teil der Projektmitarbeiter/innen, verfügt selbst über Flüchtlingserfahrung oder hat einen Migrationshintergrund. Auf diese Weise entsteht ein Team aus vielen Kulturen und fünf verschiedenen Konfessionen. Gemeinnützige Vereine und Initiativen sind genauso an Bord wie ehrenamtlich tätige Einzelpersonen und  Akteure aus Verwaltung, Politik und Unternehmen.

Kooperationspartner für das Projekt sind u.a.

  • Jumu Deutschland gGmbH /gemeinnützige GmbH,
  • Zentralrat der Muslime in Deutschland,
  • “Assalama” Moschee Bernau e.V.,
  • Landesverband der Jüdischen Gemeinden Brandenburg KdöR,
  • Chabad Lubawitsch Brandenburg e.V.,
  • Jüdische Gemeinde Landkreis Barnim e.V.,
  • Kultur-, Integrations- und Beratungszentrum für jüdische Zuwanderer,
  • Zentrum gegen Antisemitismus, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit,
  • Netzwerk Syrische Geflüchtete,
  • Muslimisches Netzwerk Barnim,
  • Tschetschenische Selbsthilfegruppe “Weinach”,
  • Selbsthilfegruppe Muslimische Frauen,
  • Selbsthilfegruppe Senioren mit Migrationshintergrund,
  • Arbeitsgemeinschaft der bi nationalen Familien,
  • Afrikanischer Kulturverein Palanka e.V.

und weitere 57 (Migranten-)Organisationen.

Ausführliche Informationen, ein Bewerbungsvideo und eine Möglichkeit, Spenden zur Finanzierung dieses Projekts einzureichen, finden sich auf der Plattform startnext.

 

Weitere Informationen
Finanzierungsaufruf auf der Crowdfunding-Plattform startnext

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