Forschungsprojekt zum Sprachgebrauch bilingualer Menschen mit Migrationshintergrund (Foto: geralt/pixabay.com)

Forschungsprojekt zum Sprachgebrauch Bilingualer mit Migrationshintergrund

Wissenschaftsministerin Martina Münch begrüßt die Entscheidung der Deutschen Forschungsgemeinschaft ein Forschungsprojekt an der Universität Potsdam zu fördern. Die Forschergruppe ‘Grammatische Dynamiken im Sprachkontakt: ein komparativer Ansatz‘ will den Sprachgebrauch bilingualer Sprecherinnen und Sprecher mit Migrationshintergrund, so genannter Heritage Speakers, analysieren.

Projekt zum Sprachgebrauch weiterer Erfolg

„Die aktuelle Entscheidung der Deutschen Forschungsgemeinschaft ist nach dem Zuschlag für zwei Sonderforschungsbereiche an der Universität Potsdam vor wenigen Monaten ein weiterer großer Erfolg für die Wissenschaftslandschaft Berlin-Brandenburg und für Brandenburgs größte Hochschule“, betont Ministerin Münch. „Die Universität Potsdam hat sich in den vergangenen Jahren zu einer überregional und international anerkannten wissenschaftlichen Einrichtung und zu einer Adresse leistungsstarker Forschung und moderner Lehre sowie eines intensiven Technologie- und Wissenstransfers entwickelt – die aktuelle Entscheidung ist ein weiterer eindrucksvoller Beleg für die Dynamik und Innovationsstärke der größten Hochschule des Landes.“

Eins von elf geförderten Projekten bundesweit

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert seit 1968 aus Mitteln des Bundes und der Länder langfristig angelegte Projekte zur Grundlagenforschung. Die Forschungsverbünde ermöglichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, sich aktuellen und drängenden Fragen ihrer Fachgebiete zu widmen und innovative Arbeitsrichtungen zu etablieren. Bei ihrer aktuellen Entscheidung hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft beschlossen, insgesamt bundesweit elf neue Forschungsprojekte zu fördern. Die maximale Förderdauer von Forschergruppen beträgt zweimal drei Jahre. In der ersten Förderperiode erhalten die elf neuen Verbünde insgesamt rund 32 Millionen Euro.

 

Weitere Informationen
Webseite der DFG

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