Fachverband Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit Brandenburg (FJB) ist neue Partner (Foto: brandenburg.de)
Kooperationsvereinbarung unterzeichnet

Fachverband Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit (FJB) ist neuer Partner

Die Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg/Bündnis für Brandenburg“ und der Fachverband Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit Brandenburg (FJB) haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Thomas Kralinski, und FJB-Vorstandsmitglied Stefan Zaborowski unterzeichneten das Dokument am Donnerstag in Potsdam. „Es bezieht den FJB in die Bemühungen der Landesregierung ein, rechtsextremistischen Tendenzen in der Gesellschaft wirksam zu begegnen und sich gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit einzusetzen“, betonte Kralinski. Der Fachverband ist der 42. Kooperationspartner der Koordinierungsstelle.

Fachverband Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit wichtiger Partner

Kralinski: „Gerade in Brandenburg haben wir große Anstrengungen für eine offene und tolerante Gesellschaft unternommen und damit viel erreicht. Brandenburg ist ein modernes Land für alle geworden. Aber es gibt keinen Grund zur Entwarnung. Die Zahl rechtsmotivierter Übergriffe ist weiter hoch. Gleiches gilt für Hasskriminalität. Die rechte Szene ist weiterhin sehr aktiv. Wir werden ihr auch in Zukunft entschieden entgegentreten. Die Koordinierungsstelle Tolerantes Brandenburg leistet dafür einen wichtigen Beitrag. Da ist es nur zu gut, dass wir mit dem Fachverband Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit Brandenburg einen neuen aktiven und wichtigen Partner bekommen. Er verfügt über ein breites Netzwerk und Expertenwissen im Bereich der Gewalt- und Radikalisierungsprävention. Der FJB wirbt seit Jahren bei jungen Menschen für gesellschaftliches Engagement und demokratisches Zusammenleben.“

Respekt und gegenseitige Rücksichtnahme

Zaborowski: „Angebote der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit leisten täglich einen bedeutenden Beitrag zur Förderung unserer demokratischen Gesellschaft. Unsere Mitglieder engagieren sich in besonderer Weise für eine von Respekt und gegenseitiger Rücksichtnahme geprägte Jugendkultur. Es ist für uns daher selbstverständlich, dieses Engagement mit unseren Partnern zu teilen.“

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