Bundeswettbewerb "Zusammenleben Hand in Hand"

Bundeswettbewerb für kommunales Engagement

Unter dem Motto „Zusammenleben Hand in Hand – Kommunen gestalten“ ist unter der Schirmherrschaft von Bundesinnenminister Thomas de Maizière ein Bundeswettbewerb gestartet worden. Ziel ist es, hervorragende kommunale Aktivitäten zur Integration von Zuwanderern und zur Förderung des Zusammenlebens mit der Bevölkerung anzustoßen und zu würdigen. Damit soll erreicht werden, dass positive Beispiele Schule machen.

Bundeswettbewerb mit breitem Themenspektrum

Die mögliche Bandbreite integrationsbezogener Aktivitäten – nicht nur für Zuwanderer, sondern für alle – ist groß. Sie reicht von gesamtstädtischen Strategien über quartiersbezogene Konzepte bis hin zu einzelnen Projekten und Maßnahmen, die für das Zusammenleben und die jeweilige Integrationsarbeit zentral sind.

Es geht darum, das Handeln an den konkreten Problemen und der Zielstellung auszurichten. Konzepte und Projekte, die die Integration und das Zusammenleben fördern, sind jedoch nicht nur auf die jeweiligen lokalen Herausforderungen abgestimmt. Sie zeichnen sich häufig auch durch Experimentierfreude aus.

Dabei kann ein neues oder weiterentwickeltes Konzept oder ein Projekt in der einen Kommune zu einem bestimmten Zeitpunkt durchaus (noch) innovativ sein, während es in einer anderen Kommune bereits Standard ist.

Teilnehmerkreis des Wettbewerbs

Alle deutschen Städte, Gemeinden und Kreise sind zur Teilnahme eingeladen. Teilnahmeberechtigt sind außerdem Kommunalverbände und die Träger der kommunalen Selbstverwaltung in den Stadtstaaten. Integrationsaktivitäten Dritter (z. B. von Wohlfahrtsverbänden, Schulen, Kindertagesstätten, Jugendeinrichtungen, Sportvereinen, Migrantenselbstorganisationen) können lediglich als Bestandteil der Bewerbung einer Kommune berücksichtigt werden.

Preisgelder in Höhe von einer Million Euro

Das Deutsche Institut für Urbanistik unterstützt das Bundesinnenministerium bei der Konzeption und Organisation des Wettbewerbs. Bewerbungsschluss ist der 31. Dezember 2017. Für die Prämierung stellt das Ministerium insgesamt rund eine Million Euro bereit. Die Preisverleihung ist für Juni 2018 geplant.

 

Weitere Informationen:
Webseite des Bundeswettbewerbs

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.