Integration durch Sport (Foto: Bob Smith / freeimages.com)

Landessportbund engagiert sich für Integration von Flüchtlingen

Der Landessportbund Brandenburg engagiert sich seit langem bei der Integration von Flüchtlingen. Der Sport sei dabei ein wichtiger Partner der Landesregierung, sagte am Donnerstag der Staatssekretär im Sportministerium, Thomas Drescher. Es sei ein großer Gewinn, wenn sich Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen fair in Mannschaften sportlich messen und auf diesem Wege auch Freundschaften knüpfen könnten. Der Landessportbund gehört zu den Erstunterzeichnern des Bündnisses für Brandenburg.

Schon über 200 Übungsleiter und Vereinsvorsitzende mit Migrationshintergrund

Besonders das Projekt „Integration durch Sport“ hat sich die gleichberechtigte Teilhabe von Zuwanderern auf die Fahnen geschrieben. Mehr als 200 Migranten sind derzeit in diesem Bereich als Übungsleiter oder Vereinsvorsitzende aktiv. 17 von ihnen wurden über den Bundesfreiwilligendienst eingesetzt. Zu ihnen gehört William Tchuoba aus Kamerun, der sich seit 2009 in Brandenburg sportlich betätigt – zunächst als Fußballspieler in Belzig, später als Übungsleiter. Er baute selbst Flüchtlingsmannschaften auf, organisierte Turniere und wirkte an Projekten mit.

 

Weitere Informationen:
www.sportjugend-bb.de/integration-durch-sport/

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