Richtfest Familienhaus 2 Eisenhüttenstadt

Zentrale Ausländerbehörde in Eisenhüttenstadt wird ausgebaut

Das Gelände der Zentralen Ausländerbehörde (ZABH) in Eisenhüttenstadt wird 2017 ausgebaut. Die Errichtung des zweiten Familienhauses mit geplanten Baukosten in Höhe von 6,2 Millionen Euro soll im Dezember 2017 fertiggestellt werden, teilt das Finanzministerium des Landes Brandenburg mit. Das Vorhaben gehört zu den Investitionsprojekten in Landesbauten, in die insgesamt 116 Millionen Euro fließen.

“Wagenburg” für Ruhe und Schutz

„Von einer Wagenburg hatte sich der Architekt Christian Keller beim Entwurf seiner beiden identischen Familienhäuser auf dem Gelände inspirieren lassen. Daher gruppieren sich die Gemeinschaftsräume rund um den Lichthof der viergeschossigen Kompaktbauten. Die Wohnräume orientieren sich nach außen. Die ankommenden Familien sollen nach den Strapazen und furchtbaren Erfahrungen der oft wochen- und monatelangen Flucht Ruhe und Schutz finden“, erklärt Norbert John, technischer Geschäftsführer des Brandenburgischen Landesbetriebs für Liegenschaften und Bauen (BLB).

Außerdem wird die Gesamtinfrastruktur der Liegenschaft bezüglich der Straßen, Wege und Freianlagen, der Wärme- und Stromversorgung sowie der Außenbeleuchtung für 1,5 Millionen Euro verbessert. Ebenfalls geplant ist eine Spielplatzanlage in unmittelbarer Nähe der beiden Familienhäuser.

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