Integration im Flächenland (Foto: reverent/pixabay.com)

Integration im Flächenland Brandenburg

Die spezifischen Bedingungen der Integration im Flächenland Brandenburg hat eine vom Landesintegrationsbeirat 2014 eingesetzte Arbeitsgruppe untersucht. Der Bericht wurde im vergangenen Jahr vorgelegt und in einer Publikation veröffentlicht, die jetzt das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie herausgegeben hat.

Integration im Flächenland – große Unterschiede

Dem Bericht nach verfügen die Regionen nahe Berlin und Potsdam über gute Ressourcen zur Integration von Flüchtlingen. Es fehlen jedoch meist Arbeitsplätze, günstiger Wohnraum sowie ausreichend Kita- und Schulplätze.

Dagegen gibt es in ländlichen Gebieten mit einem erheblichen Fachkräftemangel zum Teil ausreichend Wohnraum, aber die sozialen Integrationsfaktoren sind dort schwächer ausgeprägt, weil diese Regionen in der Vergangenheit eher von Abwanderung geprägt waren. Der Zugang zum Gemeinschaftsleben wird dadurch nach Ansicht der Experten erschwert.

Geflüchtete bevorzugen meist Städte

Dies könnte dazu führen, dass die Geflüchteten dort nicht bleiben, sobald gesetzliche Auflagen eine freie Wohnortwahl erlauben. Die Broschüre vermittelt Anregungen, wie dem durch eine aktive, planvolle Integrationspolitik entgegengewirkt werden kann.

 

Weitere Informationen:
Vollständiger Arbeitsgruppenbericht des Landesintegrationsbeirates zum Download

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