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Dialogforum „Integration und Ehrenamt“ in Luckenwalde

Ministerpräsident Dietmar Woidke setzt bei der Integration von Flüchtlingen in die brandenburgische Gesellschaft weiter auf die Mitarbeit möglichst vieler Menschen und auch der Neubürger selbst. Das machte er heute zum Auftakt des 2. Dialogforums „Integration und Ehrenamt“ in Luckenwalde erneut deutlich. Vor Vertretern von Initiativen, Verbänden und Institutionen teilte er mit, dass unter dem Dach des vor einem Jahr gegründeten “Bündnisses für Brandenburg” bereits etwa 100 Projekte gefördert werden konnten. Weiterlesen

Fachtagung Gesundes Aufwachsen (Foto: MASGF)

Gesundes Aufwachsen geflüchteter Kinder und Jugendlicher gemeinsam gestalten

Wie kann gesundes Aufwachsen geflüchteter Kinder und Jugendlicher in Brandenburg gelingen? Diese Frage steht heute in Potsdam im Mittelpunkt einer Fachtagung des Gesundheitsministeriums, die sich besonders an Akteurinnen und Akteure der Flüchtlingshilfe, des Gesundheitswesens sowie der Kinder- und Jugendhilfe richtet.

Gesundes Aufwachsen Voraussetzung für erfolgreiche Integration

Bei der Eröffnung sagte Gesundheitsministerin Diana Golze: „In Brandenburg leben mehrere tausend geflüchtete Kinder und Jugendliche mit ihren Familien sowie einige hundert unbegleitete minderjährige Geflüchtete. Diesen besonders schutzbedürftigen Menschen einen einfachen Zugang zur Gesundheitsversorgung und zu Angeboten der gesundheitlichen Prävention zu ermöglichen, ist nicht nur eine wichtige Voraussetzung für ein gesundes Aufwachsen, sondern auch entscheidend für eine erfolgreiche Integration.“ Im Jahr 2015 hat Brandenburg rund 28.000 Asylsuchende aufgenommen. Darunter befanden sich knapp 8.000 Kinder und Jugendliche.

Der Titel der Fachtagung lautet „Gesundes Aufwachsen von geflüchteten Kindern und Jugendlichen in Brandenburg gemeinsam gestalten – Herausforderungen, Ansätze Perspektiven“. Die Veranstaltung mit über 150 Teilnehmenden wird durch die Fachstelle Gesundheitsziele im Land Brandenburg und der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Brandenburg in Trägerschaft von Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V. unterstützt.

Angebote aufeinander abstimmen und vernetzen

Gesundheitsministerin Golze: „Eine gute gesundheitliche Versorgung und die Integration von Flüchtlingen kann nur von vielen Partnerinnen und Partnern gemeinsam gemeistert werden. Neben niedrigschwelligen Zugängen zu Kitas und Schulen sind dabei zum Beispiel auch ein kind- und familiengerechtes Wohnen, die Bleibe- und Arbeitsperspektiven für die Eltern und die Sicherheit im öffentlichen Raum wichtige Faktoren. Entscheidend ist, dass die im Land Brandenburg vorhandenen guten Angebote aufeinander abgestimmt und miteinander vernetzt werden. Die heutige Fachtagung bietet eine gute Möglichkeit zum Fach- und Erfahrungsaustausch sowie zur Vernetzung.“

Stefan Pospiech, Geschäftsführer von Gesundheit Berlin-Brandenburg: „Wir brauchen keine Sondermaßnahmen, sondern wir sollten an die in Brandenburg bereits bestehenden guten Angebote anknüpfen und diese für geflüchtete Kinder und Jugendliche öffnen. Dabei ist vor allem in den Lebenswelten – wie Kitas und Schulen – der Kinder und Jugendlichen anzusetzen, wofür es der Sensibilisierung und Kompetenzentwicklung der Fachkräfte bedarf. Hierzu wollen wir mit der heutigen Fachtagung beitragen.“

Vor dem Hintergrund der stark gestiegenen Flüchtlingszahlen fördert das Land Brandenburg seit Mitte 2015 das Projekt „Zugang zur Gesundheitsversorgung und gesundheitlichen Prävention für Geflüchtete im Rahmen von integrierten kommunalen Strategien für ein gesundes Aufwachsen“. Das Projekt wird unter dem Dach der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Brandenburg umgesetzt. Es zielt auf die modellhafte Unterstützung von Landkreisen und kreisfreien Städten bei der Entwicklung und Umsetzung von Strategien sowie beim Ausbau bestehender Konzepte für ein gesundes Aufwachsen geflüchteter Kinder und Jugendlicher.

Hintergrund

Die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Brandenburg hat eine Handreichung veröffentlicht, die den Zugang von geflüchteten Kindern und Jugendlichen zum medizinischen Versorgungssystem in Brandenburg thematisiert. Darin erhalten Sie praxisbezogene Einblicke in Zugangshürden sowie Lösungsansätze sowie zu Informationen zu den Gesetzesgrundlagen. Die Handreichung ist im Internet unter www.gesundheitbb.de zum Download eingestellt.

Sarah Wiener und Andreas Dresen (Fotos: picture alliance/rtn - radio tele nord; picture alliance/Geisler-Fotopress)

Sarah Wiener und Andreas Dresen unterstützen das Bündnis für Brandenburg

Die Unternehmerin, Starköchin und Autorin Sarah Wiener und der Filmregisseur Andreas Dresen unterstützen das Bündnis für Brandenburg. Die beiden Prominenten haben sich unter  www.buendnis-fuer-brandenburg.de/unterstuetzer öffentlich zu den Zielen des Gründungsaufrufs bekannt. Ministerpräsident Dietmar Woidke begrüßte die Entscheidung.

Woidke erklärte am Donnerstag in Potsdam: „Ich freue mich sehr über diese beiden prominenten Unterstützer. Sie reihen sich ein in die große Zahl derer, die mit ihrer Unterschrift, ihrem Engagement und ihrer tagtäglichen Haltung für Menschlichkeit, Toleranz und Integration der zu uns gekommenen Schutzsuchenden einstehen.“  

Heimat ist für alle da

Sarah Wiener begründete ihre Entscheidung mit den Worten: „Die Uckermark im Nordosten Brandenburgs ist eine zweite Heimat für mich geworden. Als frisch Zugezogene finde ich: Heimat ist für alle da!“

Und Andreas Dresen schrieb an das Bündnis für Brandenburg: „Man kann es nicht besser als Che Guevara sagen: Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker.“

Alle weiteren Unterstützer des “Bündnis für Brandenburg” unter www.buendnis-fuer-brandenburg.de/unterstuetzer. Wenn auch Sie das “Bündnis für Brandenburg” unterstützen wollen, tragen Sie sich jetzt auf unserer Mitmach-Seite ein.

Erstaufnahmeplätze Berlin Brandenburg (Foto: picture alliance)

Brandenburg stellt Berlin 995 Erstaufnahmeplätze für Asylbewerber zur Verfügung

Brandenburg wird bis zu 995 Asylbewerber aus Berlin im Rahmen der Erstaufnahme übernehmen. Einer entsprechenden Vereinbarung stimmte das Kabinett am Dienstag in Potsdam zu. Auch der Berliner Senat hatte heute zugestimmt. Dabei handelt es sich um Asylsuchende, die registriert, erstuntersucht und geimpft sind, ihren Asylantrag beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gestellt haben und bei denen mit einer längeren Verweildauer in der Aufnahmeeinrichtung zu rechnen ist. Die Asylbewerber sollen Erstaufnahmeplätze in der Außenstelle Wünsdorf (Landkreis Teltow-Fläming), der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes, erhalten. Beide Seiten verständigten sich zudem darauf, dass unter den Flüchtlingen höchstens 300 allein reisende junge Männern sein dürfen. Brandenburg geht davon aus, dass die Plätze ab Oktober durch Berlin belegt werden.

Erstaufnahmeplätze – bessere Auslastung, ausgewogenere Zusammensetzung

Innenminister Karl-Heinz Schröter unterstrich: „Der Rückgang der Asylbewerberzahlen seit Jahresbeginn ermöglicht uns diese Unterstützung für unser Nachbarland Berlin. Mit Wünsdorf konnten wir Berlin auch einen Standort mit sehr guten Verkehrsverbindungen in die Hauptstadt anbieten. Uns kam es in den Verhandlungen mit Berlin vor allem darauf an, eine ausgewogene Mischung der Asylbewerber sicher zu stellen, die eine einseitige Belegung mit allein reisenden jungen Männern verhindert. Das ist gelungen.“

Berlin zahlt für die Unterbringung und Verpflegung einen festen Tagessatz von 34 Euro pro Asylbewerber. Darin nicht enthalten sind Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz wie Taschengeld und externe medizinische und psychologische Versorgung. Diese Kosten trägt Berlin gesondert. Ferner wurde vereinbart, dass Berlin unabhängig von der tatsächlichen Nutzung monatlich Zahlungen für mindestens 330 Plätze leistet. Der Vertrag hat eine Mindestlaufzeit von einem Jahr und ist zeitlich nicht befristet.

Die Beschulung für Kinder und Jugendliche im schulpflichtigen Alter aus den Familien, die durch Berlin in Brandenburg untergebracht werden, wird durch Berlin sichergestellt. Dazu gehört auch die Bereitstellung des erforderlichen Unterrichtsmaterials. Brandenburg stellt die hierfür notwendigen Räumlichkeiten auf dem Gelände der Erstaufnahmeeirichtung zur Verfügung.

Hintergrund

Seit dem Inkrafttreten des Asylverfahrensbeschleunigungsgesetzes im Oktober 2015 können zwei oder mehr Länder vereinbaren, dass Asylbegehrende, die von einem Land entsprechend seiner Aufnahmequote aufzunehmen sind, von einem anderen Land aufgenommen werden.

Sommercamp der Katja-Ebstein-Stiftung

Woidke zu Besuch im Sommercamp: „So kann Integration gelingen“

Ministerpräsident Dietmar Woidke hat Flüchtlingskinder und Brandenburger Jugendliche in Annahütte im Landkreis Oberspreewald-Lausitz besucht. Sie verbringen dort gemeinsame Ferien in einem Integrationscamp, das von der Katja-Ebstein-Stiftung zusammen mit dem Verein Aktion Umwelt für Kinder durchgeführt wird. Das “Bündnis für Brandenburg” unterstützt mit einer finanziellen Förderung.

Neugier statt Vorurteile im Sommercamp

Woidke freute sich darüber, dass sich die Jugendlichen in dem Camp wohlfühlen und Freundschaften entstanden sind. Seine Botschaft: „Hier spürt man ganz deutlich, dass Sprachbarrieren überwunden werden können und die Neugier auf die Erlebnisse, die Kultur und das Leben des jeweils anderen groß ist. Vorurteile werden ab- und Vertrauen aufgebaut. So wird Integration gelingen“.

 

Mit Toleranz ist Verschiedenheit Reichtum

Katja Ebstein, Erstunterzeichnerin des Aufrufs für das Bündnis für Brandenburg, fügte hinzu: „Wir können nicht früh genug damit beginnen zu verstehen, welch ein Reichtum in der Verschiedenheit aller Menschen liegt. Das erfordert von uns, eine Lebenswelt für Kinder und Jugendliche zu schaffen, die ihre Stärken und Potentiale fordert und fördert. Und diesen Stärken – verbunden aber auch mit manchen kleinen Schwächen – sollten wir mit Toleranz und Respekt begegnen, denn sie tragen dazu bei, unsere Gesellschaft lebenswert zu gestalten.“

Exkursionen, spielerische Sprachübungen, erlebnispädagogische Aktivitäten und verschiedene Natursportarten wie Wandern und Klettern stehen auf dem Programm des Camps.

Landespolizeiorchester Brandenburg

Live-Musik für Flüchtlinge

Mit weiteren Konzerten für Flüchtlinge setzt das Landespolizeiorchester Brandenburg nach seiner Sommerpause seine erfolgreiche konzertante Tätigkeit in der Erstaufnahmeeinrichtung der Zentralen Ausländerbehörde des Landes Brandenburg (ZABH) in Eisenhüttenstadt fort.

Unbeschwerter Nachmittag

Orchesterleiter Christian Köhler freut sich mit seinen Musikern auf diese Sommerkonzerte ganz besonders: „Unser Experiment mit den ersten Konzerten vor Flüchtlingen im vergangenen Jahr war rundum gelungen. Sie haben den Musikern und den Flüchtlingen so viel Spaß gemacht und gebracht, dass wir das unbedingt fortsetzen wollen. In voller Besetzung – sozusagen mit Klarinetten, Hörnern, Pauken und Trompeten – kommen wir mit unserer Musik diesmal nicht nur nach Eisenhüttenstadt, sondern auch in die beiden Außenstellen der ZABH Wünsdorf und Potsdam, um den dort lebenden Flüchtlingen einen unbeschwerten und unterhaltsamen Nachmittag zu bieten.“

Die drei Konzerte finden am 19. August in der ZABH-Außenstelle Wünsdorf, Hauptallee 116, am 25. August, in der ZABH Eisenhüttenstadt, Poststr. 72, und am 26. August 2016 in der ZABH-Außenstelle Potsdam, Heinrich-Mann-Allee 103, statt. Die Konzerte dauern eineinhalb Stunden und beginnen in Eisenhüttenstadt und Wünsdorf um 14.00 Uhr, in Potsdam um 14.30 Uhr.

Filmmusik und Swing-Klassiker

Die Musiker spielen bekannte Filmmusik aus „Dirty Dancing“, dem „Dschungelbuch“ und von Ennio Morricone sowie gängige Jazz- und Swing-Specials von Glenn Miller, Count Basie und Peter Kreuder.

„Musik verbindet über alle Sprachen hinweg die Kulturen”, sagt Oliver Bürgel vom DRK, das die Einrichtungen im Auftrag des Landes betreibt.

In allen neun Einrichtungen der ZABH befinden sich zurzeit insgesamt etwa 1.700 Flüchtlinge, davon ca. 340 in der Außenstelle Wünsdorf, 210 in Potsdam und 680 in der Eisenhüttenstädter Poststraße.

Hinweis für die Presseberichterstattung: Journalisten melden sich bitte bei der Pressesprecherin des DRK-Landesverbandes Brandenburg, Iris Möker, unter (0331) 2864174 an.

Fachstelle Migration und Gute Arbeit

Neue Fachstelle „Migration und Gute Arbeit“ startet

Schutz vor Arbeitsausbeutung von ausländischen Beschäftigten: Mit der neuen Fachstelle „Migration und Gute Arbeit“ baut der Deutsche Gewerkschaftsbund sein Beratungsangebot in Brandenburg weiter aus. Arbeitsministerin Diana Golze und Doro Zinke, Vorsitzende des DGB Bezirks Berlin-Brandenburg, starteten das Projekt, das vom Arbeitsministerium in 2016 mit 150.000 Euro gefördert wird, heute im „Haus der Gewerkschaften“ in Potsdam.

Information schützt vor Ausbeutung

Die Fachstelle wird von der Weiterbildungseinrichtung ARBEIT UND LEBEN Berlin-Brandenburg, die gemeinsam vom DGB und den Volkshochschulen getragen wird, betrieben. Sie informiert in Brandenburg Migrantinnen und Migranten über arbeitsrechtliche Fragen wie z.B. Lohn, Arbeitszeiten, Überstunden und Urlaub, sowie über sozialrechtliche Fragen wie z.B. Kranken- und Pflegeversicherung. So soll verhindert werden, dass Zuwanderer und insbesondere Geflüchtete als „billige Arbeitskräfte“, die ihre Rechte nicht kennen, ausgebeutet werden.

Arbeitsministerin Diana Golze sagte: „Auch wenn die Kriminalstatistik beim Thema ‚Menschenhandel zum Zweck der Ausbeutung der Arbeitskraft‘ in Brandenburg nur Einzelfälle aufweist, handelt es sich hier keinesfalls um ein zu vernachlässigendes Randphänomen. Die Betroffenen melden ihre Notlage in der Regel nicht. Mit der steigenden Zahl von Geflüchteten steigt auch das Risiko von Arbeitsausbeutung deutlich an. Niemand darf eine Zwangslage oder die Hilflosigkeit, die mit dem Aufenthalt in einem fremden Land verbunden ist, ausnutzen. Kein Mensch darf ausgebeutet werden. Das Land Brandenburg setzt sich für Gute Arbeit ein – und zwar für alle Menschen. So fügt sich das neue Projekt ‚Migration und Gute Arbeit‘ hervorragend in die arbeitspolitische Strategie der rot-roten Landesregierung ein. Es ist wichtig, dass Geflüchtete über die Rechte der Beschäftigten aufgeklärt werden.“

Muttersprachliche Beratung in arbeitsrechtlichen Fragen

Doro Zinke, Vorsitzende des DGB Bezirks Berlin-Brandenburg: „Der DGB hat mit seinen Beratungsstellen schon lange die Erfahrung gemacht, dass es in Brandenburg großen Bedarf an muttersprachlicher Beratung in arbeitsrechtlichen Fragen gibt. Viele polnische Grenzgänger, aber auch rumänische und bulgarische Menschen arbeiten in der Landwirtschaft, der Fleischverarbeitung, auf dem Bau und werden oft zu nicht akzeptablen Bedingungen beschäftigt.“

Die Fachstelle ist landesweit auch mobil unterwegs, um z. B. Saisonarbeiter auf den Feldern und Geflüchtete in den Unterkünften beraten zu können. Darüber hinaus wird sie staatlichen Stellen, die mit Arbeitsausbeutung und Menschenhandel in Berührung kommen können (wie Polizei, Finanzkontrolle Schwarzarbeit, Ausländerbehörden usw.), als Ansprechpartnerin zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen:
Die Fachstelle hat ihren Sitz im „Haus der Gewerkschaften“, Breite Straße 9 A, 14467 Potsdam. Ansprechpartner: Dr. Philipp Schwertmann, Fachbereichsleiter „Migration und Gute Arbeit“, Telefon: (030) 5130 192-70, E-Mail: schwertmann@berlin.arbeitundleben.de.

Terminhinweis – Sozialministerin Golze übergibt sechs Pkw an „Mobile Heimberatung“ von FaZIT

Sozialministerin Diana Golze übergibt an diesem Donnerstag, dem 7. Juli, in Potsdam sechs Pkw an das neue Projekt „Mobile Heimberatung“ von „FaZIT – Fachberatungsdienst Zuwanderung, Integration und Toleranz im Land Brandenburg“. Mit der „Mobilen Heimberatung“ wird das Personal in Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete unterstützt. Die Pkw nimmt Projektkoordinatorin Dr. Jessica Karagöl entgegen.

Pressevertreter sind zu diesem Fototermin herzlich eingeladen:

Tag:
Donnerstag, 7. Juli 2016

Zeit:
12.30 Uhr

Ort:
FaZIT, Zum Jagenstein 3, 14478 Potsdam

Hintergrund

FaZIT ist ein Angebot des gemeinnützigen Vereins Gesellschaft für Inklusion und Soziale Arbeit e. V. und engagiert sich in Brandenburg bereits seit mehr als 20 Jahren für Zuwanderung und Integration.

Die „Mobile Heimberatung“ startete Anfang Juni. Sie unterstützt landesweit die Gemeinschaftsunterkünfte in den Kommunen. Sechs Teams aus jeweils zwei Personen beraten Beschäftigte in Gemeinschaftsunterkünften. Der Fokus liegt hierbei auf der Unterstützung durch Fachberatung im Bereich der Gewaltprävention und der Qualitätssicherung der Sozialarbeit in Gemeinschaftsunterkünften. Außerdem werden der Erfahrungsaustausch gefördert und Supervisions- und Fortbildungsangebote erstellt. Die sechs neuen Pkw wurden wie das gesamte Projekt „Mobile Heimberatung“ aus Landesmitteln finanziert.

 

Weitere Informationen:
www.fazit-brb.de

100. Ehrenamtlerin des Monats

Woidke würdigt ehrenamtliche Integrationshelfer

Nach Einschätzung von Ministerpräsident Dietmar Woidke gelingt die Integration von Geflüchteten in die Gesellschaft Brandenburgs immer besser. „Das liegt besonders an der zwischenmenschlichen Annäherung, dem einander Vertrauen und Kennenlernen“, sagte Woidke beim ersten Dialogforum „Integration und Ehrenamt“ unter dem Dach des „Bündnis für Brandenburg“ am Donnerstag in Wittstock. Der Ministerpräsident verwies darauf, dass sich die Integrationsaufgabe in den vergangenen Monaten verändert habe: „Sie geht jetzt ein ganzes Stück über das ‘Willkommen heißen’ hinaus. Die Integrationsmaßnahmen werden vielfältiger und erfassen immer mehr Bereiche, die Initiativen bauen zunehmend besser aufeinander auf.“

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