Studienberatung und Förderung für Zugewanderte

Das Programm Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule (GF-H) berät und unterstützt junge Zugewanderte bei der Aufnahme oder Fortsetzung einer akademischen Laufbahn. Gemeinsam mit der Otto Benecke Stiftung e. V. werden die Richtlinien des Garantiefonds Hochschule umgesetzt. Neben der intensiven und allumfassenden studienvorbereitenden Beratung für alle interessierten Personen wird für eine bestimmte Personengruppe auch eine finanzielle Förderung zur Studienvorbereitung angeboten.

Neue Regelungen zur Studienberatung und Förderung für Zugewanderte

Zu dieser Personengruppe gehören anerkannte Flüchtlinge und Spätaussiedler, die in Ihrem Heimatland eine Hochschulreife erworben haben, sowie ihre nachgereisten Ehegattinnen und Ehegatten. Mit Inkrafttreten der neuen Richtlinien können auch im Rahmen einer Familienzusammenführung nachgereiste Kinder über das Programm gefördert werden. Zudem ist eine Antragstellung nicht mehr an das Einreisedatum der Antragstellenden gebunden. Anträge können bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres bei der Bildungsberatung gestellt werden.

Zu den wichtigsten geförderten Maßnahmen gehören Intensivsprachkurse Deutsch (B2-C1 Niveau) und Englisch (A2-B2 Niveau),  Prüfungsvorbereitungskurse für die Test DaF oder telc C1 Hochschulprüfung (inkl. Prüfungsgebühren), Kurse, die einen Hochschulzugang ermöglichen (Sonderlehrgang oder Studienkolleg) oder studienvorbereitende Seminare (z. B. Fit für das Studium, IT-Kurs, Vorbereitung auf die Arbeitswelt). Die finanzielle Förderung beinhaltet Kurskosten, Lernmittelpauschalen, Fahrtkosten, Lebensunterhalt, Unterkunftskosten sowie Kosten des Sonderbedarfs (z. B. Übersetzungen,  Beglaubigungen, Studienbewerbungen).

Hintergrund

Die Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule ist ein aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördertes Bundesprogramm. Deutschlandweit gibt es 22 feste Beratungsstellen. Die Beratungsstelle in Berlin ist auch für Brandenburg zuständig. Darüber hinaus werden mobile Beratungen durchgeführt, so dass die Ratsuchenden keine allzu weiten Wege auf sich nehmen müssen. Mobile Beratungen in Brandenburg finden derzeit in Potsdam, Fürstenwalde, Frankfurt/Oder und Cottbus statt.

 

Weitere Informationen
Flyer zur Studienberatung und Förderung (PDF-Format)

Deichmann-Förderpreis 2019 (Foto: deichmann-foerderpreis.de)

Deichmann-Förderpreis für Integration geht an Potsdamer Judoverein

Mit dem DEICHMANN-Förderpreis für Integration ist heute der Universitäts Judo- und Kampfsportclub Potsdam (UJKC) in der Potsdamer MBS-Arena geehrt worden. Sportministerin Britta Ernst übereichte die mit 1000 Euro dotierte Auszeichnung gemeinsam mit Ulrich Effing, Projektleiter des DEICHMANN-Förderpreises.

Schule und Sport effektiv miteinander verbinden

Der Judoverein UJKC Potsdam unterstützt geflüchtete Kinder und Jugendliche vor und während des Trainings durch schulische Hilfsangebote. Die Kinder und Jugendlichen kommen mit unterschiedlichem Bildungsstand in den Verein und sprechen wenig Deutsch. Mit Unterstützung der älteren Sportschülerinnen und Sportschüler und einer ehrenamtlich tätigen Pädagogin verbessern die Kinder ihre Kenntnisse. 25 Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 14 Jahren wurden in den letzten zwölf Monaten betreut.

„Kindern mit Fluchter­fahrungen fällt es oftmals schwer Vertrauen aufzubauen. Wenn sie sich in spielerischer Art und Weise kennen­lernen und dazu noch sportlich betätigen, hilft es ihnen sehr“, so Ministerin Britta Ernst. „Deshalb freue ich mich, den Verein UJKC für seine besondere Arbeit auszeichnen zu dürfen.“

Die ersten geflüchteten Kinder kamen vor fünf Jahren in den Verein. Schnell fielen den Trainern das sportliche Talent, aber auch die sprachlichen und sozialen Defizite der Kinder auf. Dafür wurde dieses spezielle Unterstützungsangebot geschaffen. Neben den schulischen Hilfsmaßnahmen steht auch die soziale Integration im Fokus der Vereinsarbeit.

Hintergrund zum Diechmann-Förderpreis

Der Schuhhändler DEICHMANN zeichnet zum 15. Mal Unternehmen, Vereine und Schulen aus, die sich in herausragender Weise für benachteiligte Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund engagieren. Der Förderpreis wird seit 2005 vergeben. Der UJKC ist Sieger im Land Brandenburg. Die Bundessieger werden im November in Düsseldorf geehrt.

 

Weitere Informationen
Pressemitteilung auf der Seite des Förderpreises

Festival “Film ohne Grenzen” eröffnet

Klares Bekenntnis zu Humanität, Solidarität und Mitmenschlichkeit – das zeichnet für Brandenburgs Medien-Staatssekretär Thomas Kralinski auch die 7. Ausgabe des Festivals „Film ohne Grenzen“ aus. Bei der Eröffnung in der Kulturscheune Eibenhof in Bad Saarow sagte er: „30 Jahre nach dem Mauerfall wird unter dem Motto ‚WIR‘ nach dem Zusammenhalt in unserem Land, nach dem Verhältnis von Ost und West, nach dem Umgang der Generationen miteinander gefragt. Das Filmfestival trägt dazu bei, Sprachlosigkeit zwischen Ost- und Westdeutschland zu überwinden. ‚Film ohne Grenzen‘ hat sich zu einem echten kulturellen Leuchtturm entwickelt, der tolle Filme, hochkarätige Gäste und spannende Diskussionen nach Bad Saarow holt – und damit Kulturgenuss und Naturschönheit auf so wunderbare Weise verbindet.“

Von Trotta ist Ehrengast von “Film ohne Grenzen”

„Film ohne Grenzen“ bringt auch in diesem Jahr Jugendliche aus unterschiedlichen Kulturkreisen, Auszubildende, Schülerinnen und Schüler sowie junge Menschen mit und ohne Fluchtgeschichte miteinander ins Gespräch. Im Rahmen eines einwöchigen Workshops unter dem Motto „Mix it“ im Juni 2019 in Fürstenwalde entstanden Kurzfilme zum Thema „Wahlen“. Ebenfalls im Juni arbeiteten junge Geflüchtete und Lehrlinge verschiedener Gewerbe aus Storkow und Bad Saarow an dem Film- und Tonprojekt „Sinfonie einer Kleinstadt“. Die berühmte und mehrfach ausgezeichnete Filmemacherin und Drehbuchautorin, Margarethe von Trotta, ist Ehrengast des diesjährigen Festivals.

Hintergrund

Das erstmalig in Medienpartnerschaft mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg ausgetragene und bis zum 1. September dauernde Festival wird vom Medienboard Berlin-Brandenburg, dem Landkreis Oder-Spree und der Antonius Jugend- und Kulturstiftung unterstützt sowie von Daimler und der Artprojekt-Gruppe gesponsert. Gezeigt werden Kurz- und Langfilme aus aller Welt: von Afrika über Peru bis Israel und Deutschland.

 

Weitere Informationen
Webseite des Festivals

Steh-auf-Preis für 'Cottbus ist bunt'

‘Steh-auf-Preis’ für Bündnis ‘Cottbus ist bunt’

Brandenburgs Kultur- und Wissenschaftsministerin Martina Münch gratuliert dem Bündnis ‘Cottbus ist bunt‘ zum Erhalt des mit 10.000 Euro dotierten ‘Steh-auf-Preises für Toleranz und Zivilcourage‘ der F.C. Flick-Stiftung.

Cottbus ist vielfältig

In ihrer Rede bei der festlichen Verleihung des Preises in Potsdam betonte Münch: „Toleranz und Zivilcourage sind von grundlegender Bedeutung für eine freie Gesellschaft und die wehrhafte Demokratie. Der ‘Steh-auf-Preis‘ ist Ermutigung, Bestätigung und Motivation für alle, die sich dafür engagieren und ein starkes Signal in die Öffentlichkeit. Hetze gegen Ausländer, die Diskriminierung von Minderheiten und Antisemitismus dürfen in Deutschland keine Akzeptanz mehr finden. Ich freue mich ganz besonders, dass in diesem Jahr das Bündnis ‘Cottbus ist bunt‘ als Preisträger ausgewählt wurde. Das ist eine wichtige und verdiente Anerkennung für die Bürgerinnen und Bürger und die Institutionen und Unternehmen, die sich in dem Bündnis gemeinsam für ein weltoffenes Cottbus einsetzen und damit die Stadt voranbringen. Cottbus/Chóśebuz ist bunt und vielfältig.“

Hintergrund

Die F.C. Flick-Stiftung wurde 2001 von dem Unternehmer und Kunstsammler Friedrich Christian Flick gegründet und hat ihren Sitz in Potsdam. Sie engagiert sich gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und Intoleranz. Dazu fördert sie unter anderem entsprechende Projekte von und für Kinder und Jugendliche in den neuen Bundesländern und in Berlin und vergibt seit 2012 den ‘Steh-auf-Preis für Toleranz und Zivilcourage‘.

Das 2017 gegründete Bündnis ‘Cottbus ist bunt‘ wurde aus 96 Bewerbungen ausgewählt. Ein Kriterium bei der Entscheidung war das zivilgesellschaftliche Engagement des Bündnisses und dass es verschiedenste Vereine, Institutionen und Unternehmen für das gemeinsame Ziel vereint hat, sich für Weltoffenheit einzusetzen. Mitglieder des Bündnisses sind unter anderem die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, der FC Energie Cottbus, das Carl-Thiem-Klinikum, die LEAG, das Staatstheater Cottbus, das Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst und das Bündnis ‘Cottbuser Aufbruch‘.

 

Weitere Informationen
Webseite des Cottbuser Bündnisses mit Mitmachmöglichkeit

Integrationsbedarfe und Einstellungsmuster von Geflüchteten im Land Brandenburg

Rund 40.000 Geflüchtete hat das Land Brandenburg im Zeitraum von 2015 bis 2017 aufgenommen. Viele von ihnen sind aus dem Mittleren Osten und Afrika, teilweise auch aus Russland (Tschetschenien) gekommen.

Studie leitet Handlungsempfehlungen für Landes- und Kommunalpolitik ab

Gefördert vom Bündnis für Brandenburg, haben Forscher des Moses Mendelssohn Zentrums (Universität Potsdam) zahlreiche Gruppeninterviews mit Menschen aus Syrien, Afghanistan, Eritrea und Tschetschenien geführt und einheimische Integrationsexperten befragt. Welche Integrationserfolge, Defizite und kulturellen Differenzen erleben Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder aus den genannten Herkunftsländern? Was erschließt ihnen neue Welten, und wo ergeben sich objektive Konflikte?

Aus den Ergebnissen der Studie wurden Handlungsempfehlungen für die Landes- und Kommunalpolitik abgeleitet. Alle interviewten Gruppen wünschten sich intensiveren Kontakt zu Einheimischen – eine Chance und Herausforderung zugleich für die hiesige Zivilgesellschaft.

Hintergrund

Die von Olaf Glöckner und Wahied Wahdat-Hagh am Moses-Mendelssohn-Zentrum der Universität Potsdam durchgeführte Studie kann auf der Seite des Universitätsverlags heruntergeladen werden. Die Studie wurde vom Bündnis für Brandenburg und vom Moses Mendelssohn Zentrum gefördert.

Weitere Informationen
Studie zum Download

Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und Toleranz 2019"

Aktiv für Demokratie und Toleranz 2019

Zum 19. Mal schreibt das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) den Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ aus. Den Gewinnern winken Geldpreise bis zu 5.000 Euro, eine verstärkte Präsenz in der Öffentlichkeit sowie ein Workshop-Angebot, das die Interessen der Preisträgerprojekte aufgreift.

Engagement für Demokratie würdigen

Mit dem Wettbewerb unterstützt das von der Bundesregierung gegründete BfDT zivilgesellschaftliche Aktivitäten im Bereich der praktischen Demokratie- und Toleranzförderung. Demokratie bedeutet, sich in die Angelegenheiten vor Ort einzumischen und beginnt z. B. in der Familie, in der Schule sowie in der Freizeit. Einzelpersonen und Gruppen, die das Grundgesetz im Alltag auf kreative Weise mit Leben füllen, sollen für ihr Engagement gewürdigt werden.

In diesem Jahr werden vor allem Projekte gesucht, die gemeinsam aktiv und kreativ gegen Antiziganismus und Antisemitismus sind, nein zu Ausgrenzung und Diskriminierung sagen und das Engagement gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF) stärken sowie Projekte, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern und das Engagement gegen Extremismus aktiv unterstützen.

Hintergrund zu “Aktiv für Demokratie und Toleranz 2019”

Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 22. September 2019. Es gilt das Datum des Poststempels.

 

Weitere Informationen:
Alle Details zum Wettbewerb und zur Bewerbung

“Wie weiter? Migrationssozialarbeit in Brandenburg auf dem Prüfstand”

Das Fachzentrum für Soziale Arbeit im Bereich Migration und Integration lädt nach Bad Saarow ein, um sich auf einer Konferenz über aktuelle Fragen auszutauschen und gemeinsam über mögliche Perspektiven zu diskutieren.

Konferenz “Wie weiter? Migrationssozialarbeit in Brandenburg auf dem Prüfstand” mit vielen aktuellen Fragestellungen

Neben der erstmaligen Vorstellung der Ergebnisse einer in diesem Jahr gemeinsam mit der BTU Cottbus-Senftenberg erarbeiteten Studie über den Ist-Zustand der Migrationssozialarbeit in Brandenburg, sollen auf der Konferenz folgende Fragen im Fokus stehen:

Was genau bedeuten die Ergebnisse der Studie und welche Herausforderungen und Veränderungspotenziale lassen diese erkennen? Wie lässt sich das neu gewonnene Wissen für die Verbesserung von Qualitätsstandards und die Professionalisierung der Migrationssozialarbeit insgesamt nutzen? Welche Tendenzen bestimmen aktuell die Soziale Arbeit mit Zugewanderten? Welche Rahmenbedingungen müssten zusätzlich geschaffen, angepasst oder verändert werden, um den wachsenden Herausforderungen gerecht zu werden?

Hintergrund zur Konferenz “Wie weiter? Migrationssozialarbeit in Brandenburg auf dem Prüfstand”

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, dem 18. September 2019 von 9:30 bis 16:30 Uhr im Hotel Esplanade in Bad Saarow statt. Interessierte melden Sich bitte per E-Mail an veranstaltungen@isa-brb.de.

Ziel des Fachzentrums ist es, den Prozess der Weiterentwicklung der Sozialen Arbeit im Bereich Migration und Integration praxisbegleitend fachlich und methodisch zu unterstützen, zu begleiten und zu fördern.

Besondere Ehrung für außergewöhnlichen Einsatz

Das Bündnis für Mut und Verständigung hat in diesem Jahr zum 26. Mal das „Band für Mut und Verständigung“ an einzelne Personen oder Gruppen aus Berlin und Brandenburg verliehen, die durch ihr mutiges Eingreifen Mitbürgerinnen und Mitbürger vor rassistischer Gewalt beschützt oder durch ihre langjährige engagierte ehrenamtliche Arbeit zur interkulturellen und sozialen Verständigung beitragen. 2019 gab es 42 Vorschläge aus der Bevölkerung. Eine Jury wählte zwei Hauptpreise und vier Sonderpreise aus, die am 16. August auf einer Festveranstaltung im Großen Saal des Roten Rathauses überreicht worden sind.

Brandenburger Preisträger beim Band für Mut und Verständigung

Besonders stolz ist die Landesintegrationsbeauftragte Brandenburgs, Dr. Doris Lemmermeier, auf die Brandenburger Preisträgerinnen und Preisträger. Eine Auszeichnung mit einem Hauptpreis erhält die „Initiative Freiraum Elsterwerda“, Sonderpreise gibt es für die Initiative „Begegnungen im Stadtteil – Sprechcafé Cottbus“ und für Elisabeth Schomerus aus Potsdam. „Ich bin froh darüber, dass es viele Menschen in Brandenburg gibt, die mutig und ideenreich für Verständigung, Integration und Zusammenhalt stehen. Das ist heute wichtiger denn je“, so Lemmermeier.

Die Initiative Freiraum Elsterwerda wird für ihre beispielhafte, langjährige Arbeit in der Unterstützung und Integration von Migrantinnen und Migranten, dem Abbau von Ängsten in der Bevölkerung und ihre kontinuierliche Vernetzung mit Partnern im Landkreis gewürdigt.

Das Sprechcafé Cottbus ist ein niedrigschwelliges Angebot für Begegnungen und gegenseitigen Austausch, das von vielen geflüchteten Menschen regelmäßig genutzt wird. Der Sonderpreis wird für das integrative, wertevermittelnde und von Toleranz und Weltoffenheit geprägte Wirken im städtischen Gemeinwesen verliehen.

Elisabeth Schomerus aus Potsdam wird für ihre unermüdliche, vielfältige und langjährige Arbeit in der Unterstützung und Integration von Geflüchteten sowie ihr außergewöhnliches Engagement für die Verständigung zwischen Menschen und Kulturen ausgezeichnet.

Hintergrund

Die Auszeichnungen wurden vom Regierenden Bürgermeister Michael Müller gemeinsam mit Vertreterinnen des Bündnisses vergeben. Dabei handelt es sich um Christian Hoßbach (DGB Berlin-Brandenburg), Dr. Doris Lemmermeier (Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg), Frank Grünert (AWO Brandenburg), Ulrike Kostka (Caritas), Barbara Eschen (Diakonisches Werk) und Thomas Härtel (Landessportbund Berlin).

 

Weitere Informationen
Offizielle Webseite des Preises

Theaterschiff Potsdam auf Haveltournee

Mit zwei hochaktuellen Beiträgen geht das „Theaterschiff Potsdam“ am Dienstag (13. August) auf Haveltournee. Auf dem Programm stehen das interaktive Theaterstück „Der alte Mann und die Zeit“ unter Leitung von Martina König sowie der Dokumentarfilm „Iuventa“ von Michele Cinque. Damit will das Theaterschiff einen Beitrag für ein weltoffenes und tolerantes Brandenburg leisten. Die Tournee, die bis zum 20. August läuft, wird von der Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg/Bündnis für Brandenburg“ der Staatskanzlei gefördert.

Theaterschiff Potsdam – Für ein weltoffenes und tolerantes Brandenburg

Im Stück „Der alte Mann und die Zeit“ geht es für den Havelschiffer Horst Rüder um die Frage, was der Einzelne tun kann, damit der Traum von einem friedlichen, respekt- und würdevollen Miteinander in Europa weitergelebt wird. Der Film „Iuventa“ begleitet eine Gruppe junger Menschen, die sich mit einem umgebauten Fischkutter an der Rettung von Geflüchteten auf hoher See beteiligten. Begleitet wird die Tour von den Liedermachern Götz Rausch und Mara sowie den Filmemachern Anja Freyhof und Thomas Uhlmann.

Das Theaterschiff zeigt die Vorstellungen an je drei Tagen in Brandenburg/ Havel und Rathenow. Im Anschluss soll mit den Gästen der Aufführungen unter anderem über Themen wie Solidarität, Zivilcourage und Frieden in Europa diskutiert werden.

Am 20. August 2019 ist Staatskanzleichef Martin Gorholt in Rathenow bei der Theatervorstellung um 18.00 Uhr und der anschließenden Diskussion dabei. Auch das Team der B-Team-Tour ist mit vor Ort.

Alle Veranstaltungen sind für Besucher kostenfrei. Das Theaterschiff ist während der Liegezeiten auch außerhalb der Veranstaltungen für Besucher geöffnet.

Tourdaten

Brandenburg/ Havel (Anleger: Am Salzhofufer)

13.8.2019
18 Uhr
„Der alte Mann und die Zeit“, anschl. Diskussion und Konzert „Mara & der Rausch“

14.8.2019
18 Uhr
Dokumentarfilm „Iuventa“, anschl. Diskussion

15.8.2019
11 Uhr
„Der alte Mann und die Zeit“, anschl. Diskussion

15.8.2019
18 Uhr
„Der alte Mann und die Zeit“, anschl. Diskussion und Konzert „Mara & der Rausch“

 

Rathenow (Anleger: Vor dem Haveltor 1, „FSG Sonnenschein“ am Kino

18.8.2019
18 Uhr
Dokumentarfilm „Iuventa“, anschl. Diskussion

19.8.2019
18 Uhr
Der alte Mann und die Zeit“, anschl. Diskussion und Konzert „Mara & der Rausch“

20.08.2019
11 Uhr
Der alte Mann und die Zeit“, anschl. Diskussion

20.08.2019
18 Uhr
„Der alte Mann und die Zeit“, anschl. Diskussion mit Staatskanzleichef Martin Gorholt und Konzert „Mara & der Rausch“

Neue Ausstellung zur Arbeitsmarktintegration von Migranten

„Integration durch Qualifizierung (IQ)“ heißt das bundesweite Förderprogramm, mit dem seit über acht Jahren auch in Brandenburg Migrantinnen und Migranten bei der Integration in Arbeit unterstützt werden. Arbeitsabläufe und -ergebnisse sowie gute Beispiele aus der Praxis wurden jetzt erstmals in einer Ausstellung zusammengefasst.

Arbeitsministerin Karawanskij eröffnet Ausstellung zur Arbeitsmarktintegration von Migranten

Arbeitsministerin Susanna Karawanskij eröffnet die Ausstellung “IQ Good Practice” am kommenden Mittwoch, dem 7. August um 10 Uhr im Arbeitsministerium (Foyer, Haus S) in der Henning-von-Tresckow-Str. 2-13 in Potsdam. Die Ausstellung wird bis zum 4. September gezeigt.

Mit der „IQ Good Practice“-Ausstellung sollen gute Ansätze aus der Projektarbeit sichtbar gemacht werden. Sie umfasst 39 Roll-Ups, auf denen innovative, nachhaltige sowie transferfähige Ansätze von Teilprojekten des IQ-Förderprogramms dargestellt werden. Dabei geht es insbesondere darum, dass erprobte Ansätze wie z.B. Instrumente, Konzepte, Maßnahmen und Formate weiter genutzt, verbreitet und nachhaltig verankert werden. So richtet sich die Ausstellung vor allem an Arbeitsmarkt-Akteure wie z.B. Arbeitsverwaltungen, öffentliche Verwaltungen, Bildungsträger, Unternehmen und Betriebe.

Hintergrund

Das IQ Netzwerk Brandenburg wurde 2011 gegründet und ist im Arbeitsministerium angesiedelt. Das Programm wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Ziel des Netzwerkes ist es, die Arbeitsmarktintegration von erwachsenen Migrantinnen und Migranten im Land Brandenburg zu verbessern. Zu den Schwerpunkten gehören unter anderem die Beratung zu Fragen der Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen, Qualifizierungsmaßnahmen für Personen mit ausländischen Abschlüssen und Kompetenzfeststellung.