Geselliges Beisammensein im "Haus der Möglichkeiten" (Foto: Haus der Möglichkeiten)
Teilhabe

Land hat 28 Kulturprojekte zur Integration gefördert

Kulturministerin Martina Münch zieht eine positive Bilanz des Kultur-Förderprogramms zur Integration und Partizipation von Flüchtlingen in diesem Jahr und kündigt für 2019 das neue Förderprogramm ‘Kulturelle Bildung und Partizipation‘ in Höhe von 400.000 Euro an. Weiterlesen

© Robert Kneschke/AdobeStock
Teilhabe

Neues Förderprogramm – Bewerbung bis 18. November 2018

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) startet ein neues Förderprogramm zur kulturellen und sozialen Teilhabe. Weiterlesen

Viadrina, Foto: (c) dpa
Konferenz

Fachtagung zu geflüchteten Tschetscheninnen und Tschetschenen in Brandenburg

Die Lebenssituation geflüchteter Tschetscheninnen und Tschetschenen in Brandenburg steht heute (15.11.2018) im Mittelpunkt einer Fachtagung, die die Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg, Frau Dr. Lemmermeier, und die RAA Brandenburg an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) gemeinsam ausrichten. Weiterlesen

Ahmad Mansour kommt zur Buchvorstellung nach Potsdam (Foto: Heike Steinweg)
Buchvorstellung

Klartext zur Integration

Bereits seit vielen Jahren widmet sich der Psychologe und Bestsellerautor Ahmad Mansour, selbst muslimischer Immigrant, den Herausforderungen und Chancen von Integration sowie dem Umgang mit religiös motiviertem Extremismus. Für ihn stellt die Integration auf Basis einer ehrlichen Situationsanalyse eine der drängendsten Aufgaben unserer Gesellschaft dar.

Buchvorstellung in der ILB

Sein neuestes Buch „Klartext zur Integration. Gegen falsche Toleranz und Panikmache“ stellt Ahmad Mansour auch in Potsdam vor.

Die Veranstaltung findet am Freitag, 30. November 2018 um 19:30 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) in der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) statt.

Im Anschluss an die Buchvorstellung werden sich Ahmad Mansour und Martin Gorholt, Chef der Staatskanzlei des Landes Brandenburg, in einem moderierten Gespräch über das Buch austauschen. Anschließend haben alle Gäste die Möglichkeit, gemeinsam mit Ahmad Mansour und Martin Gorholt über Themen wie Integration, Religion, Rassismus und Antisemitismus zu diskutieren.

Anmeldung erforderlich

Die Veranstaltung wird moderiert von Susanne Conrad.

Für die Teilnahme an der Buchvorstellung ist eine Anmeldung nötig. Bitte hier anmelden

 

 

Weitere Informationen
Profil von Ahmad Mansour auf der Seite der Fischerverlage

Symbolbild "Unsere Stimme zählt"
Konferenz

Treffen für geflüchtete Frauen

Alle haben eine Stimme, um gehört zu werden. Doch die Wünsche, Sorgen und Probleme geflüchteter Frauen werden manchmal überhört.

“Unsere Stimme zählt!”

Darum laden die Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg, die Landesbeauftragte für die Gleichstellung von Frauen und Männern und das Bündnis für Brandenburg alle geflüchteten Frauen in Brandenburg dazu ein, einen Tag gemeinsam zu verbringen, um wichtige Themen zu besprechen, sich kennenzulernen und den geflüchteten Frauen Gehör zu verschaffen.

Die Veranstaltung wurde von einer Gruppe geflüchteter Frauen zusammen mit der Integrationsbeauftragten des Landes und der Landesgleichstellungsbeauftragten entwickelt und vorbereitet. Es werden ausschließlich Frauen teilnehmen. Neben den geflüchteten Frauen sind auch Expertinnen und Beraterinnen, Politikerinnen und Mitarbeiterinnen von Einrichtungen und Vereinen eingeladen, um die Stimme der geflüchteten Frauen zu hören und mit ihnen zu diskutieren.

Kostenfreie Teilnahme, Anmeldung erforderlich

Die Veranstaltung findet am Samstag, dem 01. Dezember 2018 zwischen 10 Uhr und 17 Uhr im Brandenburgsaal der Staatskanzlei in Potsdam statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung bis zum 15. November 2018 wird erbeten.

 

Weitere Informationen
Interaktive Anmeldebroschüre mit genauem Programmablauf im PDF-Format

Bernd Becking und Martin Gorholt
Kooperation

Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit ist 45. Partner des “Toleranten Brandenburg”

Im Engagement gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit hat die Koordinierungsstelle ‚Tolerantes Brandenburg‘ mit der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit einen neuen Kooperationspartner. Der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Martin Gorholt, unterzeichnete heute in der Potsdamer Staatskanzlei eine entsprechende Übereinkunft mit dem Leiter der Regionaldirektion, Bernd Becking. Darin vereinbaren beide Seiten eine enge inhaltliche Zusammenarbeit sowie die Entwicklung gemeinsamer Projekte. Es ist bereits die 45. derartige Kooperation des ‚Toleranten Brandenburg‘.

Starker Partner gewonnen

Staatssekretär Gorholt begrüßte die Vereinbarung ausdrücklich: „Mit der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit konnte das ‚Tolerante Brandenburg‘ einen weiteren starken Partner gewinnen. Gemeinsam können wir viele Menschen erreichen und den Kampf für eine starke Zivilgesellschaft und für Integration weiter voranbringen. Die Unterzeichnung ist ein weiterer Brückenschlag zwischen wichtigen gesellschaftlichen Akteuren und dem Handlungskonzept ‚Tolerantes Brandenburg‘. Mit vereinten Kräften werben wir für ein tolerantes Brandenburg ohne Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.“

Bernd Becking, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit, sagte: „Bei der Bundesagentur für Arbeit in der Hauptstadtregion ist Toleranz und Vielfalt im Arbeitsalltag fest verankert – sowohl in den Brandenburger Arbeitsagenturen wie auch in den Jobcentern. Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz haben bei uns keinen Platz. Menschen aus 42 Ländern arbeiten bei uns in den Arbeitsagenturen und Jobcentern. Das ist gelebtes Miteinander. Mit unserer Arbeit unterstützen wir zudem gezielt die große gesellschaftliche Aufgabe, Geflüchtete und Migranten in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu integrieren. Dies leistet einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zur Fachkräftesicherung für Brandenburg. Unter dem Dach von ‚Tolerantes Brandenburg‘ stehen wir mit den Partnern für friedliches Zusammenleben, Weltoffenheit und Wertschätzung gegenüber allen Menschen.“

Hintergrund

Das ‚Tolerante Brandenburg‘ kooperiert seit 2006 mit Partnern aus Zivilgesellschaft und Wirtschaft. Mit Hilfe von Kooperationsverträgen werden diese in die Arbeit des ‚Toleranten Brandenburg‘ eingebunden. Bei regelmäßigen Treffen wird die Zusammenarbeit konkretisiert. In den vergangenen Jahren sind viele beispielhafte Projekte entstanden. Gemeinsam mit der AOK wurde der Fußballtag für Vielfalt und Toleranz ins Leben gerufen und mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband Brandenburg wurde die Broschüre „Rechtsextremisten/innen nicht auf den Leim gehen: Ein Ratgeber für die Gastronomie und Hotellerie“ erstellt. Zudem haben die Koordinierungsstelle und die Kooperationspartner in den vergangenen Jahren gemeinsame Erst- und Jungwählerkampagnen entwickelt, um für eine breite Wahlbeteiligung unter Jugendlichen zu werben.

Integration und Verbraucherschutz – Symbolfoto einer Beratungssituation (Foto: Monkey Business – stock.adobe.com)
Verbraucherzentrale Brandenburg

Fachtagung zu Integration und Verbraucherschutz

Mit dem Ankommen in Deutschland sind viele Herausforderungen im Verbraucheralltag verbunden: in einer fremden Sprache einkaufen, Anbieter vergleichen, Verträge schließen oder Rechnungen widersprechen. Täglich wenden sich Geflüchtete mit Fragen und Problemen an die Verbraucherzentrale Brandenburg, lassen sich mehrsprachig beraten oder informieren sich bei Vorträgen oder im Internet.

Verbraucherschutz und Integration

Mit einer Fachtagung möchte die Verbraucherzentrale mit Aktivisten in der Flüchtlingshilfe das Gespräch suchen, welchen Beitrag Verbraucherschutz zur Integration leisten kann. Die Veranstaltung findet am 22. November 2018 von 10:00 bis 14:30 Uhr in der Investitionsbank des Landes Brandenburg, direkt am Potsdamer Hauptbahnhof, statt.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Verbraucherzentrale bittet daher bis spätestens 9. November 2018 um Anmeldung an willkommen@vzb.de. Die mit der Anmeldung erhobenen Daten werden nur zur Durchführung der Veranstaltung verwendet.

Hintergrund

Verbraucherschutzminister Stefan Ludwig hat die Schirmherrschaft über die Tagung übernommen. Das Ministerium fördert nach eigenen Angaben das Projekt der Verbraucherzentrale „Verbraucherberatung für Geflüchtete“  mit rund 108.000 Euro.

 

Weitere Informationen
Themenspezial “Verbraucherschutz für Geflüchtete” auf der Webseite der Verbraucherzentrale Brandenburg

Zu Weihnachten mit Geflüchteten basteln oder singen (Foto: Rainer Fuhrmann – stock.adobe.com)
Fördermittel

Weihnachten mit geflüchteten Menschen

Die Vorweihnachtszeit ist für viele Menschen, eine besinnliche und familiäre Zeit, die sie mit ihren Liebesten verbringen. Was aber ist mit denen, die vor Krieg, Not oder Elend ihre Heimat und damit auch den Großteil ihrer Familie verlassen mussten und jetzt hier eine neue Heimat suchen?

Weihnachten – Ideen für ein gemeinsames Fest

Wer sich für ein gegenseitiges (noch besseres) Kennenlernen und ein Gestalten dieser besonderen Zeit einsetzen möchte, erhält Unterstützung: Für gemeinsame Erlebnisse mit Geflüchteten stellt die Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg jeweils bis zu 500 € bereit. Damit können ganz unterschiedliche Ideen verwirklicht werden: Menschen aus unterschiedlichen Ländern unterhalten sich über Religionen und Bräuche, Kinder und ihre Eltern werden zu einer Bastel- und Geschenkwerkstatt eingeladen, Ausflüge zu Adventskonzerten und Basaren werden organisiert, Brandenburgerinnen und Brandenburgern und geflüchtete Menschen singen und musizieren gemeinsam und vieles andere mehr.

Was wird gefördert?

Voraussetzung ist, dass ein Großteil der Beteiligten sich ehrenamtlich engagiert. Angesprochen sind insbesondere Willkommensinitiativen, Vereine und Religionsgemeinschaften, aber auch weitere Interessierte. Gefördert werden können beispielsweise Mietkosten für externe Räume, (Bastel-)Material, der Einsatz von Sprachmittlerinnen und -mittlern, Fahrtkosten, Notenhefte, Liederbücher sowie Ausgaben für Öffentlichkeitsarbeit etc. Ausgeschlossen sind hingegen Kosten für Lebensmittel, Getränke und freiwillige Versicherungen.

Das Hinweisblatt zur Antragstellung findet sich auf der Internetseite der Integrationsbeauftragten des Landes Brandenburg. Es kann auf Wunsch auch zugesandt werden.

 

Weitere Informationen
Antragsformulare auf der Webseite der Integrationsbeauftragten

Lottomittel für das Projekt Begegnungsbus OTTO (Foto: MdF)
Scheckübergabe

Lottomittel für Begegnungsbus OTTO

Kulturschaffende mithilfe eines Busses zu Auftritten in die Kommunen der Märkischen Schweiz bringen. Oder umgekehrt: Menschen in den Städten und Dörfern der Märkischen Schweiz mit dem Bus einsammeln, damit diese zu kulturellen Veranstaltungen gebracht werden können. Das ist – kurz gesagt – die Idee des Projekts „OTTO – der Bus“ des Jugendfördervereins Chance e.V.

Begegnungsbus – Geflüchtete helfen beim Umbau

Im vergangenen Jahr hat der Verein hierzu einen gebrauchten Bus mit 40 Sitzplätzen angeschafft, der nun besprüht und als mobile Bühne Kultur aufs Land oder die Menschen zur Kultur bringen soll. Beim weiteren Umbau des Busses sollen Geflüchtete eingebunden werden. Denn die sind – genau wie die Jugendlichen in der Region – am stärksten auf Transportangebote angewiesen.

Brandenburgs Finanzstaatssekretärin Daniela Trochowski hat heute in Buckow einen symbolischen Scheck über 4.000 Euro an den Jugendfördervereins Chance e.V. übergeben. Mit den Lottomitteln des Ministeriums der Finanzen wird ein ehrenamtliches Mitglied des Vereins zum Busfahrer qualifiziert. Bisher konnte der Verein schon einen engagierten Vorruheständler als Fahrer gewinnen.

Das Projekt des Begegnungsbusses OTTO lobte Brandenburgs Finanzstaatssekretärin bei der Scheckübergabe als „gute Idee, um die gewachsenen Strukturen der Jugendförderung in der Märkischen Schweiz weiter auszubauen. Das Projekt zeigt, dass auch im ländlichen Raum mit Engagement und Ideen ein attraktives Angebot für junge Menschen auf die Beine gestellt werden kann.“

Hintergrund

Der Jugendförderverein Chance e.V. betreibt an Grundschulen in Buckow und Rehfelde bereits die Schulsozialarbeit sowie den Jungendclub Rehfelde. Weitere Projekte des Vereins sind das Jugendmobil Chance und eine Theaterwerkstatt.

Insgesamt hat der Verein für die Qualifizierung des Busfahrers knapp 4.600 Euro eingeplant, neben den 4.000 Euro aus den Lottomitteln wird er den restlichen Betrag aus Eigenmitteln aufbringen. Ferner konnte der Jugendförderverein Chance e.V. für die Anschaffung des Busses Mittel der Robert Bosch Stiftung einwerben.

 

Weitere Informationen
Webseite des Trägervereins JFV Chance e.V.

Diskussion beim Dialogforum "Integration und Ehrenamt" in Brandenburg an der Havel (Foto: MASGF / ariadne an der spree)
Integration und Ehrenamt

So lief das Dialogforum in Brandenburg an der Havel

Die Landesregierung hat den Austausch mit ehrenamtlichen Mitstreiterinnen und Mitstreitern in der Flüchtlingshilfe fortgesetzt. Bei einem weiteren Dialogforum in Brandenburg an der Havel diskutierten die Teilnehmer am Samstag über Fortschritte und Hemmnisse bei der Integration von Geflüchteten. Weiterlesen