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Filmfestival „Leben im Neuland“

Kulturministerin Martina Münch hat heute am Staatstheater Cottbus das Filmfestival „Leben im Neuland“ eröffnet und dabei das medienpädagogische Projekt gewürdigt. „Kultur ist einer der wichtigsten Mittler, um Menschen zusammenzubringen. Das medienpädagogische Projekt ‘Leben im Neuland‘ ist dafür das beste Beispiel: Einheimische und geflüchtete Kinder und Jugendliche haben – trotz ethnischer und sozialer Unterschiede – ein Jahr lang gemeinsam Filme produziert. Dabei haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur Medienkompetenz erworben – das Projekt ist ein eindrückliches Beispiel dafür, wie Vorurteile erfolgreich abgebaut werden und Integration gelingen kann“, so Münch. „Das Land Brandenburg hat mit seinem reichhaltigen kulturellen Leben und den vielen in der Kultur engagierten Menschen beste Voraussetzungen, um Integration durch gemeinsame Aktivitäten zu gestalten. Deswegen werden wir das in diesem Jahr gestartete Kultur-Förderprogramm zur Integration von Flüchtlingen auch im kommenden Jahr fortführen.“

“Leben im Neuland” präsentiert fünf Kurzfilme

Auf dem Festival werden fünf Filme gezeigt, die im Rahmen des Projekts „Leben im Neuland“ entstanden sind. Die Filme wurden im Laufe dieses Jahres gemeinsam von einheimischen und geflüchteten Kindern und Jugendlichen selbstständig produziert. An dem Projekt beteiligten sich etwa 60 Kinder und Jugendliche in Cottbus, Lübbenau und Berlin. Es wurde vom Verein Soziale Initiative Niederlausitz gemeinsam mit dem Verein zur Medienförderung Media To Be / M2B, der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg und dem Staatstheater Cottbus durchgeführt und im Rahmen des Bundesprogramms „Kultur macht stark“ gefördert.

Im Rahmen des brandenburgischen Kultur-Förderprogramms zur Integration von Flüchtlingen wurden in diesem Jahr landesweit insgesamt 41 Projekte gefördert. Dafür hat die Landesregierung insgesamt 300.000 Euro bereitgestellt. Für das kommende Jahr können gemeinnützig tätige Kulturinstitutionen und Vereine sowie Kommunen ab sofort ihre Anträge einreichen. Das Antragsformular sowie weitere Informationen können hier abgerufen werden.

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