Fördermittel für Integrationsprojekte vom "Bündnis für Brandenburg" (Foto: StartupStockPhotos/pixabay.com)
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Förderung durch das Bündnis für Brandenburg

Auf dieser Seite erhalten Sie Informationen über verfügbare Fördermittel für Integrationsprojekte beim „Bündnis für Brandenburg“.

Die Integration von Zugewanderten ist eine der wichtigen Aufgaben, die das Land Brandenburg derzeit zu erfüllen hat. Das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen gelingt am besten, wenn Einheimische und Zugewanderte sich gegenseitig respektieren und gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben.

Arten und Zwecksetzung der Förderung

Zu diesem Zweck fördert das „Bündnis für Brandenburg“ im Auftrag Landesregierung Projekte und Maßnahmen, die die Offenheit, Akzeptanz und Hilfsbereitschaft der brandenburgischen Bevölkerung erhalten, gesellschaftliche Akteure in ihrem Engagement unterstützen und den solidarischen Zusammenhalt stärken sowie einen Beitrag dazu leisten, die Integration geflüchteter Menschen zu unterstützen und deren gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.

Die Fördermöglichkeiten durch das „Bündnis für Brandenburg“ teilen sich auf in Regionalbudgets (für Landkreise und kreisfreie Städte) und Zuschüsse für soziale Einrichtungen bzw. Träger der Integrationsarbeit (gemeinnützige Vereine und sonstige juristische Personen des privaten sowie des öffentlichen Rechts).

Förderungen nach Art der Fördermöglichkeit

Im Rahmen der Regionalbudgets werden gefördert:

  • Projekte von Kommunen zur Unterstützung lokale und regionaler Initiativen zur Integration der Geflüchteten, insbesondere in den Bereichen Kultur, Bildung, Soziales, Kinder- und Jugendhilfe,
  • Projekte, die den Austausch, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und regionale Netzwerkstrukturen anregen, stärken und weiterentwickeln,
  • Vorhaben zur Entwicklung bzw. Etablierung kommunaler Integrationskonzepte,
  • Projekte/Maßnahmen zur Bildung und Weiterentwicklung lokaler/regionaler Netzwerke bzw. Bündnisse.

Im Rahmen der Zuschüsse für soziale Einrichtungen bzw. Träger der Integrationsarbeit werden gefördert:

Überregionale Modellprojekte, die

  • Zugänge zum Arbeitsmarkt verbessern,
  • wirtschaftliche, soziale und kulturelle Teilhabe ermöglichen,
  • perspektivisch eine eigenständige Existenzsicherung eröffnen,
  • das Zusammenleben erleichtern.

Regionale Integrationsprojekte, die

  • Zugänge zum Arbeitsmarkt verbessern,
  • wirtschaftliche, soziale und kulturelle Teilhabe ermöglichen,
  • Kultursensibilität und interkulturelle Kompetenz fördern,
  • der interkulturellen Öffnung von Organisationen dienen,
  • integrationsförderliche Begegnungs- und Freizeitangebote betreffen,
  • Offenheit erzeugen, Toleranz bestärken und Ausgrenzung verhindern.

Auch die Förderung von Fach- bzw. Themenkonferenzen und Workshops zu zentralen Fragen der Integration sowie Informationsmaterialien und Bildungsgelegenheiten sind denkbar.

Ferner sind unter bestimmten Bedingungen Kofinanzierungen für Projekte, die überwiegend aus Bundesmitteln gefördert werden, möglich. Details dazu können den Fördergrundsätzen entnommen werden.

Förderung von Integrationsprojekten 2018

Anträge und Bedingungen für Fördermittel des Förderjahres 2018 werden zu gegebener Zeit an dieser Stelle veröffentlicht.

 

Für Landkreise und kreisfreie Städte
Für soziale Einrichtungen oder Träger der Integrationsarbeit

 

 

Hintergrundwissen

Links zu Gesetzen, Bestimmungen und Vorschriften rund um die Förderung